Man muss allerdings auch zugeben bzw. bedenken, dass einen niemand gezwungen hat, bestimmte Tätigkeiten durchzuführen, über die man sich nun beklagt wie z.B. das rastlose Herunterscrollen der YouTube- oder sonstigen Angebote, um irgendwas vom Ozean der Weltdurchgrübelei zu finden oder zu suchen. Oder gar zu wissen, dass es weder das Eine noch das Andere ist, sondern nur eine Suchtbewegung des Körperkostüms, der wir verfallen sind. Egal, wie abstoßend und gefährlich ich all diese Suchtproducer finde, ich mache halt mit, daher ist der Blick auf die persönliche Handhabung unausweichlich. Auf jeden Fall hat das Suchtprogramm der Nerdgemeinde gut funktioniert, und ich erinnere mich sehr gut an meinen geistigen Zustand in Momenten, meist in anderen Ländern, als der Welan Kontakt ausfiel, und leider damit, wenn auch nur für einen Augenblick, der ganze Reiz des Weltbildes sich in Unmut auflöste. Nun könnte man natürlich mit kühner Kassandrastimme die Weltbevölkerung und sich selbst dazu aufrufen, die Finger von dem Zeug zu lassen. Und d a wird das Suchtpotential erst klar! Denn die Überlebenden der Hippiegemeinde haben sehr deutlch gemacht, dass stark ermüdetes Mitschleppen der einstigen Freiheitsform auch nicht die Lösung ist. Und auch damals gab es schon wesentliche Unterschiede (z.B.) zwischen passionierten Chillumrauchern und LSD Einwerfern. Das Eine waren (Insiderwissen) die Hippies, das Andere die Heads, die neue Informationen brauchten für kreative Zugänge zum Zeitbetrieb. Deswegen kann man nicht einfach nur aussteigen, sondern muss auf irgendeine Weise Kontakt halten mit dem Ausstiegsraum. Denn wenn man an der Sucht nicht scheitern will, muss man sie in Schach halten. Und das alles ist ja nur Vorbereitung für den Moment, wenn der Chip kommt, der mich zum/zur künstlich trainierten Alleswisser/in werden lassen könnte, hätte ich nicht mein Homekrafttraining aktiviert, um rechtzeitig die Notbremse ziehen zu können. Thank you, Bros., no more Verschmelzung necessary for me. I am already singular.
Es ist ja nicht so, dass diese personifizierte Geistkränkung in der Form des amerikanischen Präsidenten einem ständig vor der Nase herumtanzt, aber doch schon ein bisschen viel davon. Denn wir haben nicht nur über die Tankstellen oder das närrische Schattenkabinett des Weißen Hauses erfahren, wie weit gespenstische Triebe sich ausdehnen und scheinar unvermeidbares Unheil anrichten können. Und so können wir uns einerseits als eine Gegenbewegung verstehen in der berechtigten Annahme, dass es doch eher viele Menschen gibt, die eine Gefahr oder einen Zirkus oder ein Warnzeichen erkennen können als das, was es ist. Da nun zum uraltbekannten Menschensystem ein neues Element hinzugekommen ist (also künstliche Intelligenz), betrachtet man doch gerade die ganzen politischen Eseleien als den lebendigen Widerspruch. In diesem Fall ist Donald Trump die Hardware, vollkommen getrennt von möglicher Substanz, denn an d e r basteln die Techno Milliardäre in der finsternsten Ecke des Schattenreichs. Aber es ist noch gar nichts entschieden. Die Attrappe des Diktators muss fallen, die Peinlichkeit dem Unerträglichen gegenüber atemberaubend werden. Wir müssen wissen, dass vernichtungswillige Gespenster in auffallender Vielzahl unterwegs sind, um der eigenen Erbärmlichkeit zu entfliehen und dabei möglichst viele mit in den prophezeiten Abgrund zu treiben, was Narzissten vermutlich als einen Sieg über die Natur feiern würden. Wie dem auch immer alles sei: Sei wachsam, Auge! Hier geht es einerseits um nichts, und andrerseits um alles.
Vieles, was in der Erscheinungswelt, der Maya, der Matrix, auf Mutter Erde (alles Gute zum Muttertag!) geschieht, möchte man am liebsten gar nicht ernst nehmen. Vieles muss man auch nicht ernst nehmen, solange es keinen auffallenden Schaden anrichtet. Und doch wird man auf einmal so richtig gefordert, und das im Jahre 2026, und rät sich selbst, eine gewisse Distanz einzunehmen zu dem, was sich im Menschenskript so auszudrücken versucht. Um es besser zu verstehen. Also könnte es sein, dass etwas, das angelegt ist im Menschen, die eigene Vernichtung in die Wege leitet, einfach, weil es dafür Zeit ist? Doch gemäß wessen Bewusstsein? Gibt es eingesetzte Bestimmer:innen, oder gehört es einfach dazu, dass jedes Spiel mal zu Ende geht? Oder geht da gar nix zu Ende, sondern sortiert sich nur aus, allerdings auf sehr schmerzenden Rücken, oder gar nicht mehr am Leben wegen der Folterkammern. Oder schauen da erwachende Augen auf eine uralte Krankheit, zum Beispiel die männliche und die weibliche Neigung und Form der Selbstüberschätzung, der zwerghaften Engstirnigkeit. Oder ist da einfach nur eine Kränkung, weil wir uns vieles ganz anders vorstellen können? Oder weil Aufklärung gewisse Gefahren birgt, also was und von wem etwas geklärt wird.
Das politische Element der Freundschaft liegt darin, dass in einem wahrhaftigen Dialog jeder der Freunde die Wahrheit begreifen kann, die in der Meinung des anderen liegt. Der Freund begreift nicht so sehr den Anderen als Person – er erkennt, auf welche besondere Weise die gemeinsame Welt dem Anderen erscheint, der als Person ihm selbst immer ungleich und verschieden bleibt. Diese Art von Verständnis, – die Fähigkeit, die Dinge vom Standpunkt des Anderen aus zu sehen – ist die politische Einsicht par excellence.
Für die Griechen lag das eigentliche Wesen der Freundschaft im Gespräch, und sie waren der Meinung, dass das dauernde Miteinander-Sprechen erst die Bürger:innn zu einer Polis vereinigt. Im Gespräch manifestiert sich die politische Bedeutung der Freundschaft und der ihr eigentümlichen Menschlichkeit, weil dies Gespräch der gemeinsamen Welt gilt, die unmenschlich bleibt, wenn sie nicht dauernd von Menschen besprochen wird.
Russland, gerade wieder mit einem furchterregenden Krieg beschäftigt, feiert(e) wegen der Zeitverschiebung die Kapitulation Deutschlands am 9. Mai. Die phallische Bombenparade soll dieses Jahr etwas gekürzt worden sein, wird gemunkelt, wegen der immer effektiver werdenden Drohnenproduktion der Ukraine. Nun taucht bei uns am 8. Mai immer das Wort ‚Befreiung‘ auf, und man darf sich natürlich fragen, was oder wer hier befreit wurde. Oder muss man schon fragen, wie wir uns heute von dem Gespenst des offensichtlich überlebt habenden tiefbraunen Gedankentums der AfD befreien, also uns selbst befreien von dieser dunklen Ecke des Menschseins, in der sich viele unserer Eltern noch aufgehalten haben. Und haben uns vor allem die Geschichte ihres Leides erzählt, ach ach, was wurden wir vernichtet, nachdem wir selbst vernichtet hatten. Befreit also von der Menschenvernichtung? Das geht nicht. Und es geistert auch in meinem Kopf noch herum, das schwer greifbare Gespenst, wenn ich mich extra erwähnen höre, dass (z.B.) Peter Thiel, der gerade gerne als der gefährlichste Mensch der Welt bezeichnet wird, ein Deutscher ist. Dichter und Denker und Philosophen sind ja zurückgekehrt oder sind neu geboren worden, aber neu geboren worden sind auch die Söhne und die Töchter der millionenfachen Täter, Mitmacher, Follower. Und bieten wieder genau d a s an, was eine verwahrloste Jugend anspricht, also aufgenommen zu werden im Bund der ‚Gleichgesinnten‘. Und wie leicht ist es doch, sich dem politischen Gerangel im Land überlegen zu fühlen, hat man doch noch gar nicht verstanden, wie mühselig es ist, um die ganz eigenen Werte zu kämpfen und sie günstigerweise mit demokratischen Werten zu verknüpfen, statt sich dumpfem Gedankengut zu ergeben, das Gewalt nicht nur fördert, sondern verherrlicht. Und klar, der Prozess der ‚Befreiung‘ kann sehr, sehr lange dauern, aber man muss auch wissen von was man sich befreien möchte, und ob es hier um einen hohen Preis geht, oder vielleicht (nur) um eine Leerstelle des Gefühls.
An der Straße von Hormuz gurgelt’s also weiter. Zwei Ego-Tyrannen liefern sich ein ziemlich lächerliches Spielchen, das muss nun unter allen Umständen dem Volk als Heldentat vermittelt werden, denn auf beiden Seiten ist ja Anspruch auf gottähnliche Kräfte ausposaunt worden. Und nun umkreisen große Kriegsschiffe ein groteskes Zwergendebakel. Gleichzeitig diskutieren Philosophen auf renommierten Podien über das Zeitgemäße an der Aufklärung, und ob Kant es wohl so gemeint hat, wie wir sein sapere aude verstehen wollen oder können. Und was hat sich tatsächlich aufgeklärt, und wo oder wie leben die Aufgeklärten. Und wird es eines Tages mal für sehr viele Menschen klar sein, dass der (zugegebenerweise anstrengende) Weg der Selbsterkenntnis eine gewisse erfreuliche Erleichterung mit sich bringen kann. Denn wenn ich von irgendeiner Person etwas Vertrauenserweckendes über die Komplexität des Menschseins erfahren kann, dann von mir selbst, bei aller willkommenen Anregung von außen. Begeisterung entfalten für das Abenteuer des Daseins. Ja, da gibt’s viel zu staunen, und gelitten wird auch verdammt viel, oft will man gar nicht mehr hinschauen, auf das Gemetzel, auf den Grad der Zerstörungswut, auf die peinliche Lügerei. Das So-Sein der menschlichen Verfassung im Jahre 2026. Und doch! Und doch. Sehr stark ist der menschliche Wille, auch wenn die friedliebende Variante sich oft zurückhält, bis innen irgendwas sich meldet und wortlos zeigt, dass es Zeit ist – und dass es immer Raum hat für das ‚Erkenne dich selbst!‘. (Und das dementsprechende Handeln).
Mai 7, 2026
Die eilfertigen Herren und der Trommelschlag ihrer Männlichkeit entlasten Erde am Ende nicht. Belastet ist das Wissen (nach bestem Gewissen zu handeln in Freiheit) von einem Zuwenig und einem Zuviel. Aus dieser Asche erhebt sich die allem innewohnende weibliche Kraft, die Beziehung mit sich selbst und dem Seienden erschafft.
Solange einem der Humor noch zur Verfügung steht, kann man sich eines gewissen Schutzes sicher sein. Auch in Konzentrationslagern soll noch gelacht worden sein, das ist menschliche Größe im Angesicht des Unfassbaren. Die selbsternannten Tech-Overlords wollen auch d a s noch aus der Maschine herauskitzeln, sozusagen als Beweis des transhumanen Experimentes. Doch muss man vom Beobachtungsposten aus sagen, das das große und unaufhaltsame Bröckeln auch in der künstlichen Intelligenzbranche zu beobachten ist. Elon Musk und Sam Altman stehen vor Gericht, und kein noch so teurer Anwalt kann verstecken, was hier an kleinen und unseligen Würgegriffen ausgeteilt wird, nicht umsonst werden sie gerne Soziopathen genannt. Diese Krankheit kann man natürlich in vielen Feldern feststellen, wo etwas dermaßen überschätzt wird vom menschlichen Gehirn, dass es zu Überprüfungen der anerkannten Legalitäten kommt. Als die ersten indischen Gurus wegen Missbrauch im Gefängnis landeten, wurde gleichzeitig vieles klar, aber vor allem, dass es scheinbar doch nicht so einfach ist, die Rolle des Gottes zu spielen. Vieles wurde ja aufgeklärt, aber wer und wo sind sie, die Aufgeklärten, und wer bestimmt ihren, beziehungsweise unseren Grad der Aufklärung. Man stelle sich mal vor, Putin hätte am Anfang des Krieges die Bewohner:innen der Welt an den Bildschirmen versammelt und hätte erzählt, eine innere Stimme habe ihm zugeflüstert ‚hör‘ auf, Wladimir, das ist doch keine Lösung‘ undsoweiter, und die Welt hätte sich vor ihm verbeugt. Große Show, richtig und menschlich eingefädelt und als nachahmbares Beispiel geliefert. So läuft das Spiel aber nicht. Der Ablauf ist von erschreckender Freiheit geprägt. Jede/r ringt um die Erfüllung des Anspruch an sich selbst, wobei die Gottesthronposition vor allem unter Männern einen Reiz auszulösen vermag, der scheinbar in den düstersten Fällen mit sehr viel Geld zu tun hat oder damit verwechselt wird. Deswegen spielt das Lachen eine zwar eher bescheidene, aber wirksame Rolle. Es hilft dabei, die Größenordnungen des menschlichen Verhaltens in hellerem Licht zu betrachten und dadurch dem ganz und gar Ungewissen furchtloser begegnen zu können.
Alles, was man selbst erlebt, hängt von der eigenen Betrachtungsweise ab, mit der ich das mich Umgebende verstehe und aufnehme und verarbeite, und günstigerweise selbst durchdenke. Auf diese Weise kann man persönliche Verwandlungsprozesse erkennen, was heißt, sich selbst besser kennenzulernen. So habe ich mich, wenn auch nicht hauptberuflich, von einem begeisterten Science Fiction Fan in eine K.I.-Nörglerin verwandelt, ja wie kam’s. Es ist nicht so überraschend, wenn man diese psychisch schwer angeschlagenen Typen wie Elon Musk oder Peter Thiel betrachtet und weiß, dass sie gerade am Konstruktionshebel der Menschheitsgeschichte rumbasteln, während wir anderen alle in relativer Betäubung ihnen zuspielen. Zugegeben, die Angebote sind zu verführerisch, als dass man hätte ganz ausweichen wollen, schließlich trägt man jetzt die Welt in der Tasche und vor allem in der Hand, in aller Hand. Das hat ja schon bei Radio und Fernsehen gut geklappt, ich seh‘ etwas, was alle sehen. Und ja, es hat alle ins Mehrhabenwollen gebracht, und als viele alles hatten, da ging die große Telefütterung erst los, denn die mehr als tausend Sender im Normalhaushalt müssen sich ja alles was ausdenken, das führt zu viel Krankheit und Depression. Nein, um Himmels Willen, nicht, dass es weg muss, die wunderbringende Seite ist noch gar nicht erwähnt worden. Trotzdem: wer will von diesen dunklen Magiern beherrscht werden, die uns weismachen wollen, es gäbe für erweitertes Menschsein außer der Maschine keine Luft nach oben, das scheint mir keine gute Option. Und genau um diese Luft geht es. Nur dort ist Eingebung des Schöpferischen möglich. Das Gestaltungsmaterial, das mit uns ankommt und nach Umsetzung verlangt, was heißt verlangt, es ist ja frei verfügbar. Und so wittere ich einen kreativen Exit, sozusagen eine Lücke im Raubzug künstlicher Intelligenzen, natürlich in Form eines uralten Satzes: To be in it, but not of it.
Natürlich ist die Frage berechtigt, ob man ein Mensch sein will, oder sein wollen würde, der bereit ist, mit der Maschine zu verschmelzen. Dass es überhaupt solche Gedanken gibt, verdanken wir einer neuen Art Mensch mit neuartigen Obsessionen, deren Lebenswege deshalb an unser Ohr dringen, weil sie sich als die Umgestalter des bisher geltenden menschlichen Systems sehen. Und weil sie die Mittel, also die Milliarden für die Umsetzung ihrer Ideen haben. Viele von ihnen haben autistische Züge (Peter Thiel, Elon Musk etc.) und lehnen Empathie als nutzloses Beiwerk ab. Dadurch glänzen sie in technischer Intelligenz und versagen vollkommen in menschlicher Intelligenz, weshalb sie gefährlich sind und täglich gefährlicher werden. Denn ihre metallenen Fangarme erreichen inzwischen jeden Wohnbereich der Erde. Sie haben es (fast) geschafft, durch unsere meist freiwillige Beteiligung an ihrem Spiel die Welt des bisherigen Menschentypus‘ umzupolen in etwas, was ihren eigenen Phantasien entspringt. Sie sehen sich nicht nur von Gott gesandt, sondern sehen sich auf dem besten Weg zu eigenem Gottsein, alles Bisherge überragend. Willkommen also im Fantasiareich der Tech-Milliardäre. Und ich weiß, dass es nicht reicht, den Smartphonegebrauch einzuschränken, so befreiend das auch sein mag, sondern man muss sich selbst klarmachen, was hier vor sich geht. Wenn die Welt sich derart mühelos in ein Irrenhaus verwandelt, sodass selbst im Schlaraffenland Unruhe auftaucht. Gedankenströme wälzen sich hierhin und dorthin, und zucken ein bisschen an den Tanksäulen. Das ist alles verbunden, denn Peter Thiel liefert auch Waffen, unterstützt also Kriegstreiberei, denn je weniger Unbegabte (seiner bekannten Meinung nach) hier herumwandern, desto besser für die Lebensform der göttlichen Elite. Wer hätte gedacht, dass wir einmal in einem Science Fiction Bestseller als Datenansammlung herumlaufen mit solch einer Gewissheit, dass wir unsere Lebensbahn selbst bestimmen können. Können wir ja auch, und vielleicht oder sehr wahrscheinlich werden wir weiterhin um unser Menschsein kämpfen müssen, wenn uns der Kern dieses Auftritts entgleitet oder wir followers von was werden, was wir gar nicht kennen, uns also gar nicht davon lösen können. Attention!, traveller. For it is late.
When a wo/man speaks words of truth s/he speaks words of greatness: Know the nature of truth. When a wo/man knows s/he can speak truth. S/he who does not know cannot speak truth: know the nature of knowledge. When a wo/man thinks then s/he can know: know the nature of thought. When a wo/man has faith, then s/he thinks. S/he who has no faith does not think: know the nature of faith. Where there is progress one sees and has faith. Where there is no progress there is no faith: know the nature of progress. Where there is creation there is progress. Where there is no creation, there is no progress: know the nature of creation. Where there is joy there is creation. Where there is no joy there is no creation: know the nature of joy. Where there is the Infinite there is joy. There is no joy in the finite. Only in the Infinite there is joy: know the nature of the Infinite. She who sees, knows and understands this, who finds in the Spirit her love and her pleasure and her union and her joy, becomes a master of herself. Her freedom then is infinite.
Ständig erweitert der Mensch sich in seinem und in ihrem Menschheitsempfinden, und man kann nicht behaupten, uns als Spezies wäre nicht viel dazu eingefallen, wie man mit diesem wilden Hineingeworfensein in die jeweilige Existenz umgehen soll oder muss oder kann. Neue Zusammenschlüsse entstehen, neue Fronten tun sich auf. Vieles bewegt sich in Wiederholungen oder fügt sich als Neues hinzu. Aber nicht umsonst wird dieser momentane Zeitabschnitt u.a. ‚Eisernes Zeitalter‘ genannt. Denn nun kommt was, das wir selbst gerufen und bekommen haben. es ist die Maschine, der schon jetzt zugetraut wird, bald alles besser zu können, als wir es getan haben und tun. Und whooosh, kann es alles von Beigetragenem nehmen ud was anderes draus machen. Das ist doch ein durch und durch unredlicher Schöpfungsprozess und keine Meisterleistung. Natürlich kennen wir Klagenden und Anklagenden auch schon die Algorithmenversklavung, daran erkennt man selbst am besten das Suchtpotential. Wirklich – bringt das was, von Google auf Ecosia zu wechseln, oder endlich Amazon einzubuchten. Ja, schon, sendet zumindest Signale. Etwas Krankes geistert durch die Welt. Es hat Kontakt verloren mit dem Seienden an sich. Die Weltbilder haben begonnen, Lebendiges vorzugaukeln. Die Kunst des Menschseins verliert ihre einstmals tiefe Deutung des Namenlosen. Im Ursprung, im Kern. Viellecht aber beantwortet sich das Lebendige selbst (unter immensem Druck) diese Nachfrage, indem es sich, oder er sich, oder sie sich, oder ich mich ganz und gar zulasse. (Wobei das Wort wieder Rätsel aufgibt).
Und ja, der König von England, Charles, und die Königin, waren im ‚No Kings‘ Land zu Gast, sowas nennt man ein historisches Ereignis. Ein abgeklärter Mensch trifft den mächtigen Popanz von Amerika, der an Tumbheit kaum zu überbieten ist, und redet mit feiner Gebärde genau das, was gesagt werden muss, ohne dass man es als Angriff oder gar Beleidigung interpretieren kann. Ein Schalk saß sichtbar in des Königs Augen, er wusste, was dieser Auftritt zu bedeuten hatte. Es konnte eine Wende einleiten, denn so gut wie jede/r Bezeuger/in konnte gravierende Unterschiede wahrnehmen in Stil und Gebaren. Der eine ist halt König, der andere will es sein und kann den Unterschied nicht sehen. Auf beiden Seiten gab es viel Prunk und Schicksal, wer beneidet schon solche Geschöpfe. Aber dennoch ist die Handhabung dieses Schicksals ausschlaggebend, das gilt auf allen Ebenen des Seins. Und wenn schon König, warum dann nicht gut machen, den Job. Denn wenn’s im Volk rasselt und genügend viele nicht mehr mitmachen wollen, und das Netz dumpfgewordener Konventionen zu reißen beginnt, dann kann es erst einmal sehr schrecklich und chaotisch wirken. Aber es entlässt auch unbändige Energien und die Atome können sich neu zusammenschließen. Deswegen kommt es jetzt auf den Einsatz der Kräfte an, wo auch immer das einem vernünftig erscheint. Von König Charles konnte man lernen, wie man es klugerweise vermeidet, einen bösartigen Narzissten zu reizen, ohne dadurch an Souveränität zu verlieren. Ganz im Gegenteil!