Manchmal reichen mir jetzt die Überschriften (z.B. auf YouTube), um zu wissen oder zu ahnen, mit was sich die Weltbevökerung so beschäftigt. Kriegen wir doch alle aus allen Richtungen ziemlich viel mit, was weiteres Aussortieren mit sich zieht. Ja, ja, schlecht geht’s dem Planeten. Überall sind Pfleger:innen mit Helfen und Mahnen beschäftigt, man kann es auch hilflose Flickereien nennen, denn dahinter…dahinter…was ist dahinter? Lauert dort die Lust am Untergang oder das sinnliche Beben der Opferekstasen, oder die würdige Tragik der Ohnmacht des akademischen alles besser wissenden Knowhows, plattgemacht von den Entscheidungen eines amerikanischen Hampelmanns? Naja, noch nicht ganz plattgemacht, also weiteres Aufwachen angesagt. Challenge! Junoti! Herausforderung! Was ist das überhaupt, kann man sich zur Abwechslung nochmal fragen, das Aufwachen, hier im Vergleich zum sonstigen Aufenthalt im Leben, das man so kennt. Aufwachen von was, und zu wem? Sehe ich noch Blumen? Höre ich noch Vögel? Weiß ich noch, dass ich eine verhältnismäßig kurze Zeit hier unterwegs bin, und soll’s mir und den anderen da nicht gutgehen? Doch wie geht’s? Ob uns die Maschinen das beibringen können, bezweifle ich. Die einfachen, schwierigen, menschlichen Dinge exzellent zu bewältigen. Meister:in nur über sich selber sein? Denn auch wenn wir uns dem zutiefst Menschlichen nur nähern können, aber immerhin gerade dadurch in Verbindung mit dem Lebendigen bleiben, dann wird es zum Glück nichts zu bedauern geben.