mitmachen

‚Mitmachen‘ war sicherlich immer ein interessantes Thema, denn wir wissen schon von Geistern wie Sokrates, dass es tatsächlich Situationen gibt, in denen man wissen kann, dass es ‚Wichtigeres gibt als das Leben‘, nämlich wenn es sich zeigt, dass man bei einem bestimmten Spiel nicht mehr mitmachen kann und notfalls aussteigen muss. Leider trifft das oft auf Intelligenzen, die man gerne weiterlebend sehen möchte. Denn d a s lehrt die Geschichte auch, dass immer wieder mal ein dämonisches Wesen, oder gar ganze Dämonenbanden geboren werden, denen das ein Dorn im Auge ist. Wenn nicht gequält werden kann, oder aber wenigstens ums Leben gefleht, damit zynische Genugtuung stattfinden kann. Deswegen grübeln wir Menschen oft vor uns hin, weil wir nicht verstehen können, wo man alles mitmachen kann. Bei der Ausöschung der Palästinenser im Gazastreifen, beim freiwillen Arschkriechen um Donald Trump herum, beim verächtlichen Blick auf den Ausländer oder das Kopftuch – jetzt kommen wir schon ganz nahe an uns selbst heran. Und obwohl ich jetzt weiß, und d a s aus K.I.-loser, intelligenter Mitteilung, was für ein gefährlicher Seuchenherd (z.B.) ‚Google‘ ist, googlet’s bei mir lustig weiter. Und ja, ich bin YouTube Fan, man wird ja nicht automatisch in einen Zwerg verwandelt. Und ich lass‘ mir auch zuweilen was Kurzes von der K.I. klären. Und wir erzählen uns gegenseitig im Freundeskreis, dass die Zeit für radikalere Maßnahmen noch nicht gekommen ist. Und wie leicht vergisst man, dass die AfD vom reichsten Mann der Welt gefördert wird, einem fanatischen Rechtsrucker, dem das Verschwinden ihm unbedeutend erscheinender Menschenware gerade recht ist. Ich denke, man muss den Feind kennen, damit man die eigenen Richtlinien entwerfen kann. Das ist die Szene, wenn Luzifer denkt, er kann das doch eigentlich alles besser als das bereits Geschöpfte, und wer, denkt er nun ganz allein, will denn n i c h t ein Gott sein, dem alle untertan sind? Da wird die große Verwirrungsorgie in Gang gesetzt, und es bleibt einem nichts anderes übrig, als Entscheidungen zu treffen, oder im großen Wirbel des Wurmlochs unterzugehen. Wo mach ich mit und wo steig ich aus bzw ein, oder gar nicht, oder was. Da kann einem keine/r helfen, aber allein ist man auch nicht. Wir sind alle noch da, und immerhin haben wir von (hauptsächlich indischen Gottheiten) gelernt, dass manchmal Musikinstrumente zu Waffen werden, weil die Notwendigkeit des Kampfes um das eigene Wertesystem erkannt wird.


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