
Das Dämonische, immer bereit, sich dem entsprechenden Aufruf oder Auftrag zu finsterem Denken und den entsprechenden Taten zur Verfügung zu stellen, kann vor allem in Epen und Dramen, wenn von der Dichtkunst reflektiert, eine gewisse Intelligenz zur Schau stellen, wie wir es z.B. von Luzifer kennen. Der allerdings hat gerade durch die Entlichtung seines Falles nicht mehr ganz den Durchblick und glaubt an einen Sieg auf seiner Ebene, die aber nicht die Ebene seines Gegenübers ist. Hat sich allerdings das finster Durchgrübelte wie selbstverständlich auf der untersten Stufe des Menschseins niedergelassen und ist zudem verkörpert von einer grotesken Person, der man die Rolle des mächtigsten Mannes in der politischen Arena des Weltgeschehens zugespielt hat, dann, ja, dann haben wir jetzt alle den Salat, oder was haben wir denn da, wenn ich den Salat nicht beleidigen möchte. Wir haben eine menschliche Katastrophe. Das Tiefgrübeln über die Gründe menschlichen Handelns ist ja Standardtätigkeit geworden. Aber nun sitzen wir, beziehungsweise ich sitze da und will mal kurz die Newa überfliegen, und überall wird die Gladiatorenshow des präsidementierenden Clowns besprochen, und dass er eingeschlafen ist hinter dem Käfig der Imbecilen. Somit könnte man auch sagen, der Fluch ‚Mögest du in interessanten Zeiten leben‘ hat sich bewährt. Allerdings lässt das Interesse nach, das ist ein gutes Zeichen. Denn auch stark auffallende Dummheit ist ein Kuriosum, und gefährlich, wenn es mit viel Geld gepaart ist. Und so landet man trotz aller weltlichen Ungeheuerlichkeiten bei sich und dem lebendigen Umfeld. Dort kann man immerhin das Menschsein, so, wie man es sich selber vorstellt, ungehindert praktizieren
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