
Es birgt seine eigene Logik, dass der Mensch, ab wann auch immer und von wem er und sie Mensch genannt wurden und werden, sich die Unterstützung eines Allwissendwesens wünsch(t)en, dann danach suchen und es auch finden, oder schon vorrätig haben in der Ahnenkultur. Oft wird derjenige, der dem vor sich hinblühenden Kultgeschehen entfliehen möchte, mit dem giftigen Pfeil getroffen. Denn auf einmal, der Himmel allein weiß, woher sie kommen, gibt es ganz viele, die das Gleiche denken, obwohl sie diese Gedanken gar nicht selbst gedacht haben, und da fällt der oder die Andersdenkende auf. Es ist erstaunlich, dass die Idee eines Gottes, der alles möglichst Wunderbare vollbringt, auf so breite Glaubensfähigkeit trifft. Vielleicht ist es die Angst, ständig auf das Unerklärliche zu treffen, denn Achtung, Achtung!, noch hat keine/r erklären können, was wir hier als herumwanderndes Phänomen eigentlich machen. Sind wir ein Zufallsprodukt des kosmischen Regietalentes, oder einfach so unterwegs zwischen Sternen, ohne Erklärungstext in gänzlich Unfassbares hineingeworfen mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften und Wahrnehmungen (?). Und dennoch, dennoch, sind wir auch sich immer weiter selbstbildendes Potential mit atemberaubenden Fähigkeiten, die sich auf sehr kreative Weise ausagieren undsoweiter. Ach ja, seufzt es da aus dem kollektiv empfindsamen Menschenherz, ach gäbe es doch dieses strahlende, multitalentierte Supergehirn mit dem liebenden Auge, in auf Höchste getrimmter Paternalität sich (für mich) um alles Wesentliche kümmernd, während die Mama oder die Maria die Materie für das Mahl zusammenholt. Zugegeben, es sind ganz interessante und bewegende Geschichten, die alle weder Ende noch Anfang haben, aber das kann man ja immerhin noch selbst bestimmen. Oder gibt es tatsächlich keine Pause in diesem Stück?































