
Auch wenn man einigermassen gelassen irgendwo in der Welt herumsitzt, weiß man doch, dass diese äußere und innere Ruhe gleichzeitig ein Wirbelsturm ist. Es wird in der Welt vieles aufgewirbelt, etwas mehr als sonst. Das Unten, verborgen und schleierhaft, drängt sich nach oben, oder es drängt noch weiter nach unten. Und das Oben sucht auch eine Grenze und findet sie in menschlichem Sein. Muss deswegen Schluss sein mit Oben, nein, da it sehr viel Luft und Raum, aber der Aufenthalt braucht einen Anker. So, wie im Bewusstsein irgendwann das Gewusste ein Ende hat, so bietet der Anker irgendwann keine Sicherheit mehr. Jeder Wirbelsturm trägt ein Auge in sich. Es ist ratsam, sich in bestimmten Zeiten dort aufzuhalten, beziehungsweise rechtzeitig den Ort zu erreichen, an dem man optimale Bedingungen für das eigene Wirken und Werken vorfindet oder gestaltet. Im Auge also, wo der Sturm spürbar ist, ja, aber er fegt nicht über die Instrumente, oder entreißt sie einem gar. Es geht um Einsatz, klar, freiwillig natürlich. Immerhin kann man tun, was man kann. Lässt man nun sich selbst tun, was es kann, dann ist man einerseits sehr frei, meine Güte, und andrerseits fängt da, in der uralten, immer wieder neuen Werkstatt der Schliff erst an.































