geistern

Es ist ja nicht so, dass diese personifizierte Geistkränkung in der Form des amerikanischen Präsidenten einem ständig vor der Nase herumtanzt, aber doch schon ein bisschen viel davon. Denn wir haben nicht nur über die Tankstellen oder das närrische Schattenkabinett des Weißen Hauses erfahren, wie weit gespenstische Triebe sich ausdehnen und scheinar unvermeidbares Unheil anrichten können. Und so können wir uns einerseits als eine Gegenbewegung verstehen in der berechtigten Annahme, dass es doch eher viele Menschen gibt, die eine Gefahr oder einen Zirkus oder ein Warnzeichen erkennen können als das, was es ist. Da nun zum uraltbekannten Menschensystem ein neues Element hinzugekommen ist (also künstliche Intelligenz), betrachtet man doch gerade die ganzen politischen Eseleien als den lebendigen Widerspruch. In diesem Fall ist Donald Trump die Hardware, vollkommen getrennt von möglicher Substanz, denn an d e r basteln die Techno Milliardäre in der finsternsten Ecke des Schattenreichs. Aber es ist noch gar nichts entschieden. Die Attrappe des Diktators muss fallen, die Peinlichkeit dem Unerträglichen gegenüber atemberaubend werden. Wir müssen wissen, dass vernichtungswillige Gespenster in auffallender Vielzahl unterwegs sind, um der eigenen Erbärmlichkeit zu entfliehen und dabei möglichst viele mit in den prophezeiten Abgrund zu treiben, was Narzissten vermutlich als einen Sieg über die Natur feiern würden. Wie dem auch immer alles sei: Sei wachsam, Auge! Hier geht es einerseits um nichts, und andrerseits um alles.


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