Man kann es zur ureignen Unterhaltung auch s o sehen, dass dieser Planet, auf dem wir alle herumwandern, sich seine eigene Geschichte erzählt. Wir sind Teil der Geschichte, spielen mit, so gut wir’s verstehen. Wie?, was verstehen, oder wen verstehen? Es gibt einiges zu verstehen und zu entwirren und zu ordnen, bevor man ein bisschen blickt, was hier läuft. Das Bühnenbild wechselt auch ständig. Während manche das Verschwinden der Milchflache und der Brötchentüte betrauern, wollen andere mit Maschinen verschmelzen weil die ordentlich gepromptet werden können und uns irgenwo hinbringen wollen oder sollen, wo wir noch nie waren. Ein wahrlich irrer Geschichtsabschnitt, in dem wir uns gerade befinden. Ich finde, es hat so ein bisschen was von Meisterprüfung an sich. So, als würde ein gigantischer Abgrund vor einem auftauchen, den es zu überqueren gilt durch eine anwendbare Eingebung. Zum Beispiel könnte man dem rasenden, übergreifenden Viel ein langsameres Wenig gegenüberstellen, ich meine im epikureischen Sinn, das Maß zu halten im Gleichgewicht mit dem Genuss. Irgendwie muss man die Beteiligung an dem Entwurf der Geschichte ernst nehmen, denn man wird hineingeworfen in das Spiel und muss sich zurechtfinden. Es ist auch möglich, dass man gar keine Wahl hat, denn wer soll oder kann man sein als sich selbst. Daher schwebt dann doch über den Köpfen und Welten von uns Menschen eine schreckliche Freiheit, verbunden mit der Logik des Verantwortlichen, also mir selbst gegenüber Antwort geben zu können auf die Frage, was ich hier mache. Für was ich einstehe, wer ich bin, und wer wohl die anderen sind. Und was wir hier tun oder beitragen können, allein und gemeinsam, und was wir lieber lassen sollten.