In it, but…

Alles, was man selbst erlebt, hängt von der eigenen Betrachtungsweise ab, mit der ich das mich Umgebende verstehe und aufnehme und verarbeite, und günstigerweise selbst durchdenke. Auf diese Weise kann man persönliche Verwandlungsprozesse erkennen, was heißt, sich selbst besser kennenzulernen. So habe ich mich, wenn auch nicht hauptberuflich, von einem begeisterten Science Fiction Fan in eine K.I.-Nörglerin verwandelt, ja wie kam’s. Es ist nicht so schwer, wenn man diese psychisch schwer angeschlagenen Typen wie Elon Musk oder Thiel betrachtet und weiß, dass sie gerade am Konstruktionshebel der Menschheitsgeschichte sitzen, während wir alle in relativer Betäubung ihnen zuspielen. Zugegeben, die Angebote sind zu verführerisch, als dass man hätte ganz ausweichen wollen, schließlich hat man jetzt Welt in Tasche und vor allem in Hand, in aller Hand. Das hat ja schon bei Radio und Fernsehen gut geklappt, ich seh‘ etwas, was alle sehen. Und ja, es hat alle ins Mehrhabenwollen gebracht, und als viele alles hatten, da ging die große Telefütterung erst los, denn die mehr als tausend Sender im Normalhaushalt müssen sich ja alles was ausdenken, das führt zu viel Krankheit und Depression. Nein, um Himmels Wllen, nicht, dass es weg muss, die wunderbringende Seite ist noch gar nicht erwähnt worden. Trotzdem: wer will von diesen dunklen Magiern beherrscht werden, die uns weismachen wollen, es gäbe für erweitertes Menschsein außer der Maschine keine Luft nach oben, das scheint mir keine gute Option. Und genau um diese Luft geht es. Nur dort ist Eingebung des Schöpferischen möglich. Das Gestaltungsmaterial, das mit uns ankommt und nach Umsetzung verlangt, was heißt verlangt, es ist ja frei verfügbar. Und so wittere ich einen kreativen Exit, sozusagen eine Lücke im Raubzug künstlicher Intelligenzen, natürlich als uralter Satz: To be in it, but not of it.


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