to exi(s)t

Es hat sich herumgesprochen, dass wir einerseits Staubkörner sind aus dem Irgendwo, und andrerseits zu der unkalkulierbaren Artistengemeinde gehören, die an diesem fortlaufenden Script unermüdlich mitarbeiten, in diesem Fall als Existierende, deren Anwesenheit und Anspruch auf Mitspiel nicht zu leugnen ist. Dieses sogenannte Dasein ist also nicht zu leugnen, und dann natürlich das Verschwinden, das unleugbare, auch wenn gerade viel an der Längstlebigkeit herumgebastelt wird an den geheimen Stätten, von denen jede/r weiß. Denn von jetzt an, sozusagen in der neuen Zeit, boomt ja die Schöpfungskraft auf ihre abgründigste Weise, das muss wohl so sein. Es hat was mit dem unstillbaren Hunger des Dämonischen zu tun, das jeglicher Ordnung widerstrebt und sich vor allem austoben will. Und so kommt es dazu, dass jede/r Einzelne gefordert ist, sich ein Bild zu machen vom gemeinsamen Trip, um sich klar darüber zu werden, wohin die Reise für einen selbst geht. Aus Staubkorn wird Entscheidungsträger/in, auch d a s kann zur Gesundung beitragen. Auch gibt es für nichts allerletzte Antworten, auch nicht für demnächst Maschinenverschmolzene, die der Technik zutrauen, den Geist an sich in die Unterwerfung zu treiben. Es wird aber nicht gelingen. Wenn der Schalter des kollektiven Schlafmodus‘ sich wie von selbst bewegt, vielleicht weil ein Maß seine Fülle erreicht hat, dann bricht der ebenbürtige Kampf aus. Nicht mit den Körpern, nicht mit den Panzern und Schiffen und Bombern, nein. Es ist das Einstehen für das, was man als Wert hier erfahren, das eigene Maß, für das man sein Wesen eingesetzt hat. Die Erzeugung der Sphäre, in der man d a s, was man ist, noch entfalten kann. Das, was bei der Gestaltung des Staubkorns möglich war, beziehungsweise immmer noch ist.


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