Ich denke, es ist geistig und körperlich gesundheitsfördernd, wenn man sich klarmacht, dass es auf die oft dringlich gestelte Frage, was wir (Menschen) hier eigentlich machen, keine letzten Antworten gibt. Ich bin nicht für Sinnsuche, denn was, wenn gar kein Sinn angeboten wird? Und wer wäre überhaupt zuständig dafür, ihn anzubieten oder zu erzeugen, also ihn, den Sinn. ‚Frei‘, sagte mal jemand (Wilhelm Busch) ist der Anfang, und frei das Ende. Was dazwischen liegt, ist notwendig‘. So bleibt einem erst einmal nichts anderes übrig, als die vorgefundene Geschichte menschlichen Tun und Lassens als eine Realität zu erfahren. Auf das von Menschen bereits Gebastelte wird Anspruch erhoben, eins führt unentwegt zum anderen, und das, in was wir sitzen und gehen ist das Resultat. Bin ich machtlos? Nein, jede/r kann mitspielen. Man muss nur Gelegenheit haben, zu dieser Erkenntnis zu kommen. Man hat zum Beispiel verstanden, dass Kinder unterrichtet werden müssen in vielerlei Dingen, damit sie Entscheidungen treffen können in der herausfordernden Gestaltung des eigenen Weges. Irgendwann merkt man, dass es keine/r besser weiß. Ja, besser können schon, vieles, also unendlich vieles besser können als ich, aber besser wissen, was die Kernfragen betrifft? Und wohin und an wen sind sie zu richten. Nehmen wir einmal die Frage des Roboters als Gefährt/in/en. Frage ich Elon Musk, der die Dinger baut, ob das zu zufriedenstellendem Austausch kommen kann, oder frage ich mich selbst, ob ich sowas überhaupt will. Egal, wie zukunftsträchtig es erscheint. Das Handlungsfeld ist nicht frei von ansteckenden Krankheiten, und tatsächlich fabriziert der Zusammenprall der Gemüter die endlosen Geschichten und Kapitel und Epochen, die das zeitlose Epos bilden. Jede/r ist frei, das Menschsein unter Betrachtung zu stellen, oder ein paar Anekdoten dazuzufügen. Nur das Spiel weiß, was auf dem Spiel steht.


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