Wir haben ja als Ankömmlinge auf einem fremden, durchs All schwebenden Planeten nicht nur die Not oder die Freude, uns hier zurechtfinden zu müssen, sondern auch das Recht zu wählen, wie wir das machen möchten. Und ja, es kann auch unter einer Burka geplant werden, womit nicht gesagt ist, dass die auffallend unterschiedlichen Ausgangssituationen der Existenzen einen immer wieder in Erstaunen versetzen können. Was es zudem erschwert, sich einen gerechten Gott vorzustellen, den man gerne irgendwo haben möchte, um sich mit der großen Wissenslücke nicht beschäftigen zu müssen. Klar ist, dass nur ich selbst für meine Lebenslinie verantwortlich bin, und selbst in entmenschlichten Zonen wie dem Gazastreifen oder der Ukraine kann man die mächtigen Kräfte des Menschseins sehen, und was für einen Wert das Leben für den und die Einzelne/n hat. Und wie bitter es sich anfühlen muss, wenn das Menschsein, das man sich vorgestellt hat, so beklagenswert scheitert wie in diesen jämmerlichen Kriegen. Weil der Mensch halt so ein gieriges Raubtier ist? Und das Rippenprodukt, das oft ungesehen bei ihm ist, würde sie, oder würden sie, wenn sie die Vollmacht hätten, auch so viel rumkriegen? Oder gehört es einfach zum großen Menschenexperiment, das der Mensch mit und durch sich selbst veranstaltet, dass alle Kräfte und Triebe ungehindert ausgelebt werden können. Und dass es dann zuweilen zu wuchtigen Engpässen kommt wie an der Gurgel von Hormuz (ich schreibe das immer mit ‚z‘, weil es mir besser gefällt), wo die Welt wegen der Angriffslust von ein paar bösen Jungs auf einmal zu keuchen anfing. Sind wir gemeint? Kitzelt das Lampenfieber, oder ruft die Wüstenstille? Oder ist es gar etwas, an das man selbst noch gar nicht gedacht hat. Es müsste demnach eine Eingebung sein, die mit dem ureigenen Willen höchstmöglich entspannt übereinstimmt.


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