Vieles schleicht sich an einen heran, man kann nicht auf alles achten, jedenfalls nicht gleichzeitig. Immer trifft man eine Auswahl. Allerdings kann es auch irrititieren, wenn man, verdammt nochmal, nicht weiß, wann der Google K.I.-Assistent automatisch auf dem Smartphone erschienen ist und zum klitzekleinen Normal wurde. Also w a n n genau der freiwillige Eintritt in die Bedienerschaft anfing, wenn auch auf simplem Niveau. Gleichzeitig brütet’s auf der philosophisch geneigten Seite vor sich hin, ob Verschmelzung mit sich selbst anstatt mit der Maschine, wie es die technischen Overlords uns gerne einpflanzen wollen, nicht doch eine Möglichkeit darstellt, die dem/der wachen Humanoiden/in immerhin zur Verfügung steht. Man muss schon sagen, dass es bereits eine sehr gelungene Ideeneinpflanzung der Tech-Eliten ist, die sie (die dunklen Kräfte) da vorantreiben, so, als gäbe es für die jetzigen Erdlinge keine andere Option mehr als hier mitzuziehen, wo höchste Optimierung des Menschenmöglichen versprochen wird. Angeboten wird radikales Dazugehören, Bereitschaft zum Aufgeben aller Beschränkungen, selbst Übermacht sein des olympischen Spiels an sich, also noch ein bisschen besser werden wie der erfundene Gott, und sich selbst ins Götterspiel einsetzen. Ob das gutgehen kann? Garnicht mitspielen geht auch nicht, dann wird man ja Spielverderber/in. Nein, man muss Neues aussinnen und zulassen, das könnte das Anregende dieser luziferisch geprägten Außenwelt sein. Sich an Nelson Mandela erinnern und selber aus Erfahrung wissen, wie schwer das ‚Gute‘ zu erreichen ist. Das Schöne nicht übersehen und dem schöpferischen Impuls zum Ausdruck verhelfen. Wenn die innere Gratwanderung zum Rasierklingentanz wird, dann…ja dann, vielleicht Anmeldung zum Meisterschaftstrainig, wo wie von selbst der uralte Satz sich formiert: Sein oder nicht sein, das ist die Frage, die hier beantwortet werde möchte, oder aber nicht.