scheinbar

‚Was unverrückbar schien, setzt sich in Bewegung’…
Das war ein Kommentar zu der Katastrophe an der nepalesisch/chinesischen Grenze. Das scheinbar und bislang als stabil Geglaubte beginnt aus den Nähten zu krachen. Die Nähte hier als das ursprünglich Illegale, das genau d a zu seiner Blüte kommt, wo es nicht mehr hinterfragt wird. Welche Menschen und Tiere es betrifft. Wer nicht mehr lebend davonkommt, weil es das Warnsystem gar nicht gab. Und selbst wenn es das Warnsystem gibt, kann man noch lang im Bann des Missbrauchs seine Feste feiern. Ein Gletscher löst sich. Man sieht die kleinen Menschengestalten noch rennen, dann sind sie alle tot. So, wie wir am 11.September gesehen haben, wie sie aus den Büroräumen gesprungn sind und unten (noch) niemand zum Auffangen da war. Wo spürt man noch was, wo man doch weiß, dass Heilung von der Sucht des Normalisierens noch nicht in Sicht ist, da jede/r von uns zu wissen glaubt, was ’normal‘ ist. Dabei gibt es das Normale gar nicht, bzw. ist da jemand?, der die Norm vorgibt? Man kann es auch so erzählen, dass da, wo niedrig angelegte Männergehirne sich vollommen unrechtmäßig in die vorderen Reihen geschoben haben, wie es halt so ihre Art ist, da kann man sicher sein, dass krumme Messer geschliffen werden, egal, wie oft das Kostüm gewechselt wurde und wird. Und ja, da sind wir wieder beim großen Gähnen, ja, die Frauen haben auch immer gerne mitgemacht, denn die Skala der erotischen Reize ist vielfältig, und wer begabt ist, kann es weit bringen. Bis halt genau dieser Punkt kommt, wo das scheinbar Unverrückbare sich in Bewegung setzt. Es hat keine Sorgen, denn es fühlt gar nichts. Das Groteske an der Sache ist, dass der Mensch dieses ‚Es‘ selbst erschaffen hat. Entweder es wird uns umbringen, oder aber nicht. Ham dekhenge. Wir werden sehen.


Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert