Die Zeit, in der wir leben, bietet so ziemlich alle Möglichkeiten, um Probleme effektiv zu lösen. Aber zu viele Lösungen bleiben in der Idee stecken, weil ihnen der Raum zur Umsetzung fehlt. Irgendwann überdreht sich das Rad. Die Schraube bleibt hängen im Leerlauf. Vielfalt durch Überangebot führt zu grenzenloser Verschwendung, und man kann schon ein bisschen hinblinzeln zum Irrsinn, damit die Normalitätsfalle einen nicht doch noch ergreift. Der Wunsch nach Aufgehobenheit, die Zugehörigkeit auf allen Ebenen, natürlich im ureigenen Stil, die Navigation im gänzlich Ungewissen. Was traut man sich zu inmitten dieser Turbulenze? Oder kann man sich einen Weg bahnen ins Auge des Wirbelsturms? Immerhin muss man von da aus noch zuschauen, da bleibt einem nichts erspart. Selber kann man ja auch keine Lösungen mehr anbieten. Das ist gleichzeitig der Dschungel, und es ist das Labyrinth. Jedem ihr/sein roter Faden. Jede/r das eigene Dreieck. Das zumindest ist eine der wegweisenden Möglichkeiten, zu sich selbst hin also, wenn der Druck die Erfüllung des Anspruchs ermöglicht. Der aber ist nichts weiter als zu sehen, was ist. Das Leben als Vorbereitung dafür. Und vielleicht gibt es (im Angesicht des Kipp-Punktes) tatsächlich keine Lösungen mehr. Wir leben aber nicht nur die Fragen, sondern auch die direkte Antwort darauf. Attention, traveller!