Gerne möchte man Politiker:innen ernst nehmen können, denn schließlich hängt von ihrer Arbeit genau d e r Grad der Freiheit ab, in deren Rahmen wir unsere Vorstellungen von Leben erfahrbar machen können. Und natürlich gab es immer schon Skandale und ungeheure Verschiebungen des Gerechtigkeitsempfindens, und wo mit zuviel Macht und Geld gedealt wird, da blüht die Korruption. Man darf ja auch lachen, schließlich ist jede/r gute Komödiant/in gleichzeitig auch Heiler/in. Nur für die Trumps der Weltenstory gibt es keinerlei Gebrauchsanweisung, was wiederum günstig ist bei der Erkenntnis, dem geradezu Unverständlichen an sich gegenüberzustehen. Vielleicht war’s ein bisschen so bei Nero oder Caligula oder Hitler, wo dann eines Tages ein paar ihren Machthunger vergessen konnten in dem Aufbrausen der plötzlichen Angst, einem Irren zugespielt zu haben. Einem Wahnsinnigen. In der brodelnden amerikanischen Gerüchteküche gibt es eine Szene, in der Trump auf seinem Schreibtisch angeblich einen roten Atomknopf liegen hat, und wenn er draufdrückt, kommt jemand mit einem Coke. Zum GLück wissen wir, dass er alleine da nicht drücken darf, auch die Codes sollen von Generälen geschützt worden sein. Die Kehle von Hormuz dient praktisch als Symbol für die Kehle des Tyrannen, und wenn da keine Bewegung reinkommt und dem Präsidenten der vielen verwirrten Staaten der Atem röchelt, und ihm der Kelch des Sieges nicht gereicht werden kann, dann, ja dann kann das Script sehr unterschiedliche Wendungen nehmen. Wenn Bewohner:innen der Länder ihre Regierung als einen Dschungel erfahren oder als einen Irrgarten erkennen, oder sich gar selbst als Mitspieler:innen in einer illegalen Groteske, dann (ja dann, jadann…)