Die Stille, bzw. ein gewisses Sichzurückziehen in den inneren Raum, kann bewirken, dass man keine Speiche mehr für das Weltenrad liefert. Das ist erst einmal für einen selbst ein wichtiger Schachzug. Man schaut, wo man noch drinhängt und nimmt einiges davon heraus. Wenn das von allen Menschen auf verschiedenste Arten und Weisen hervorproduzierte Script, auch das Abenteuer ‚Leben‘ genannt und von politischen Einrichtungen reguliert und von vielen Künsten und Einrichtungen getragen, wenn also dieses Kollektivprodukt plötzlich im dichten Staub der Menschenerzählungen steckenbleibt, dann beginnen die Prozesse der Notlösungen. Eine davon ist die positive Variante des ‚Sich-aus-dem-Staub-Machens im Sinne des Wunsches nach eigener Klarsicht und eigenen Textvorgaben. Das weltliche Puzzlespiel bietet ja in jedem Nu nicht nur das Potential der Veränderung, sondern die lebendige Bewegung als Voraussetzung des spielerischen Vorgangs. Wird man jedoch gefangen vom eigenen Spielbedarf wie zur Zeit die Protagonisten des Hormuzstraßen-Dramas mit einm unfassbaren Ausmaß an Blockadewirkung in aller Welt, dann kann man natürlich auch einfach nur herzlich lachen, wenn einem das Lachen nicht doch im Hals stecken bleibt. Oder eben mehr Stille, damit man dem zu sich selbst Gesagten besser lauschen kann.