Blutmond

Bei einer Mondfinsternis schiebt sich der Schatten der Erde vor den Vollmond – der erscheint während der totalen Phase rot verdunkelt und wird „Blutmond“ genannt.

Das aktuelle Gestirn habe ich gestern selbst bewundern können, und ist der Gedanke, ja allein das Wort ‚Blutmond‘ nicht ein geradezu poetisches Symbol des momentanen Weltgeschehens, wenn man von genau d e m nicht erwartet, die eigenen Vorstellungen zu erfüllen, sondern sich gedrängt fühlt zu…ja, philosophischen…und ja, wissenschaftlich untermauerten Reflektionen. Und dann auch eigene, ja vielleicht sogar ganz persönliche Wahrnehmungen zu artikulieren, und günstigenfalls durch diese durchreflektierten Belichtungen zu einer einigermaßen stabilen, aber beweglichen Haltung zu gelangen. Also genug Substanz anzusammeln, um sich im Auge des Wirbelsturms immer noch quantenphysisch an den Vorgängen zu beteiligen. Denn der Geist ist auch ein Rasiermesser oder ein Schwert, und hat von der schärfsten Kante bis zur Wärme des Nichts alles verfügbar, das bringt auch Gefahren mit sich und Missbrauch. Nur, wer weiß schon ganz genau, wann die gute Versorgung ins Schlaraffenland kippte, oder warum auf der Welt niemand ist, der diesem Dummbeutel in Washington die notwendige Grenze setzt. Es ist beschämend!, (Donner/Donner), schrie sie, und ja! sie haben ihn gewählt, und nun werden sie und wir ihn nicht wieder los. Das ist der Moment, wo Luzifer einen gravierenden Fehler macht: Er unterschätzt sein Gegenüber. Und was, wenn das Spiel gar nicht mehr weiß, was auf dem Spiel steht?


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