Zweifellos galloppiert das von der chinesischen Astrologie angekündigte Feuer-Pferd schon ordentlich vor sich hin. Ich connecte kurz mit einem Freund in Dubai, er versichert mir, dass es ihnen gut geht. Im Iran gibt’s schon wieder kein Welan, und ja!, tanzt Euch die Befreiung aus den gequälten Gedankengängen, davon kommt keine/r zu Schaden. Aber was d a jetzt an Unüberschaubarem am Brodeln ist, da zieht sich in mir was zurück. Nicht aus Angst (das wäre für mich gerade völlig unangebracht), sondern lediglich als Resonanz auf etwas Unwiderbringliches, das sich so schnell nach seinen eigenen Gesetzen entwickelt, dass es in mir einen Rückzug anregt. Auch die Ordnung eines Lybyrinthes mit dazugehörigem rotem Faden ist vermutlich aus einem Chaos gewachsen. Auch ist es gut, rechtzeitig auszusteigen, wenn der Spielplan keine Logik mehr zeigt, die sich einem eröffnet. Das ist der Moment, in dem man den Kontakt mit dem direkt Lebendigen am besten erleben kann. Wir erinnern uns an die Quantenphysik und ihre bedeutsame Erkenntnis, die lange als gefährlich galt und geheimgehalten wurde, obwohl es da gar keine Gefahr gab. Eben dass auch unsere Gedanken und unsere Energien reisen, und wen und was schicken wir da auf die Reise. Und wo fängt die Arbeit an. Und wohin streckt sich der Raum aus, um das Unfassbare deutlich zu machen. Und was ist nun mit der Ukraine? Und mit dem Gazastreifen? Und wo genau balancieren sich Distanz und Mitgefühl. Und wo bleibt Liebe einzige wirksame Kraft.