Obwohl überall Neues entsteht, wirken Straßen und Plätze und Gärten und Künste oft so verwahrlost. Verwahrlost – ein schrecklich präzises Wort. Das Bewahrte und Verwahrte verloren und verlassen. Ungehütet das Anvertraute. Möge mit dem Sturm dieses neuen Windes auch Bildung des Geistes geschehen. So, als wäre das Menschsein an sich ein Amt, eine klare Würdigung an den Anspruch des Scriptes. Wir ringen hier um das Unfassbare. Wir setzen uns den gegebenen Ordnungen aus und bitten uns selbst um Schutz vor der Gefahr der Verwahrlosung.