Escape the Matrix

Der treffsichere Aufruf ‚Escape the Matrix‘ ist mir zu ersten Mal in einem Café in Portugal aufgefallen. Man bekommt ja nicht nur Informationen aus dem medialen Netzwerk, sondern auch aus meditativen Prozessen. Überall ist die Suche und die Forschung nach brauchbarem Wissen vorherrschend. Zum Beispiel was der Mensch, der Mensch an sich, braucht, um hier auf diesem herausfordernden Planeten eine einigermaßen erträgliche Story hinzukriegen. Denn sind es nicht tatsächlich alles mehr oder minder unterhaltsame Geschichten, an denen wir alleine und im Gemeinsamen permanent mitchoreographieren. Auf einmal fällt auf (maée hier, mal dort), dass etwas aus dem Ruder läuft. Das Brauchen kann nicht mehr erfüllt werden. Die Einen brauchen mehr Rechenzentren, die Anderen was zu essen. Da berührt sich was nicht mehr, ein zerrissenes Netz baumelt im Ungewissen. Das Ganze nur ein Zirkus? Eine Vorführung? Eine Show? Nur so, zur Unterhaltung!?. Und niemand mehr, den man fragen könnte. Wir sind alle gemeinsam durch die Besserwisserschulung gegangen, der Verlauf des Scriptes war dennoch nicht aufzuhalten. Ich weiß auch nicht, ob es außerhalb der Matrix noch was gibt, wo man sich hinbeamen könnte. Aber von innen her, da ist es möglich, die innere Freiheit mit der höchstmöglichen Einfachheit in Verbindung zu bringen. D.h., d a wieder anknüpfen, wo etwas verloren ging. Dass durch die Distanz Nähe erst möglich ist.


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