Ewigkeit – ich trage dich
im Blut mit deinen Wassern,
deinem Wesensstrom.
Wie oft bin ich durch deine
Korridore gekommen,
allein im Hier, im Nu.
Direkt, verständlich,
unbezähmbar ist deine Rede
und ist deine Schweigezeit.
Ich, lange an die Nabelschnur
der großen Fragen angebunden,
erlebe nun dein Licht in meiner
eigenen Weite. Erlebe diese
Drehung um mich selbst
als einen Ausgangsort.
An dem ich dann erwache
als die, die ich jetzt bin: ein
in sich selbst Geborenes, das
wächst für immer zu sich hin.


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