verursachen

Das Verursachte betrachtend

Es ist das Bewusstsein, das einem beibringt, wie man die Dinge sieht. Man selbst als Ausdruck des Bewusstseins. Einerseits und anscheinend völlig belanglos, ein Staubkorn unter Staubkörnern, und andrerseits eben d a s: man selbst, in die Mitte des Spiels geworfen. Früh schon trägt man Kostüm, die einen, um unterzutauchen, andere, um aufzutauchen. Oder auf und ab, wie man es später in den großen Werken dann wieder finden kann, etwa wenn sich auch Halbgötter an den Pfahl binden lassen, um den Versuchungen, dem illustren Flügelschlag des dunklen Engels widerstehen zu können, ach, so viele verührerische Dinge hier zu tun auf Erden. Und keine/r, der oder die es verbietet. Und wer will heuzutage noch einen Gott anklagen, dass er das alles versemmelt habe, oder warum er nicht eingreift oder Donald Trump aus dem Aktionsfeld schmettert. Auch kein Jesus mehr, der wutentbrannt durch die Tempelhallen stiebt und tacheles redet. Alles zu seiner Zeit, das Stück ist ja noch nicht zu Ende. Und geht vielleicht nur scheinbar zu Ende und denkt sich dann was Neues aus. Oder lässt d a s, was gelungen ist, sich sammeln zu einem Kernprojekt, das sich irgendwann wieder in Gang setzt. Es ist schwer vorstellbar, dass vom Menschlichen gar nichts übrig bleibt. Aber vielleicht haben wir ja das, was uns möglich war, gelebt. Aber es waäe nicht das Bewusstsein, wenn es nicht weitere Möglichkeiten in Betracht ziehen würde. Gegen die Gelassenheit des inneren Raumes eine Gegenbewegung setzen. Geichzeitig die Einsamkeit des Partikels und die Verbundenheit mit allem wahrnehmen, und sein. Das ist das Angebot. Jeder Ausdruck (Mensch) in seiner Ausgangsposition, ausgerüstet mit der Frage: wer bin ich.


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