bezeugen

Ja, es gibt sie, diese Zeiten,
wo der Atem stockend
in die Tiefen starrt, und
im Herbstwind nicht nur
Blätter fallen, sondern
Menschen, Bäume, Masken:
die Enttarnung des Verborgenen
ist im Gange. Befangen tanzt
der Geist vor dumpfen Spiegeln
und sucht nach Schlüsseln einer
anderen Weltenordnungszeit,
die doch vor Kurzem noch
verständlich schien, doch ganz
dem Scheinenden verfallen.
Unruhig zittert das Gehäuse
der zeigerlosen Uhr und weist
mit unsichtbarem Finger auf
eine Spur des Unvorhersagbaren.
Da öffnet sich ein unbedachtes
Tor, und lässt sie durch: die
Zeugen und die Bezeugerinnen,
die dieses Spiel durchschauen.


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