nirgend

Es ist klar, dass es die Zukünftigen beschäftigen wird, wie es möglich war, dass dieser geistlose Bann, der gerade über dem Erdhaupt schwebt, so lange nicht durchbrochen werden konnte, bis ein Großteil der Menschheit vom verseuchten Input gelähmt war. Doch ist es ja genau der Kipp-Punkt, an dem die Gegenbewegung in Schwung kommt. Eine Seite wird übergriffig, die andere beginnt sich zu wehren. Je dunkler es wird, desto mehr Helle muss irgendwo anders auftauchen. Oder schon aktiviert sein, nur wahrnehmbarer. Dualität ist nun einmal die Grundeinrichtung dieses Systems, man kann sich darauf verlassen. Insofern kann man in kritischen Zeiten die eigene Kernkompetenz zur Verfügung stellen, so wie uns die notwendigen Mittel auch zur Verfügung gestellt wurden und werden. Überall ist Raum, der sich in die Unendlichkeit erstreckt. Nun kommt es darauf an, ob ich das Raumschiff, das ich selbst bin, steuern kann durch den Nebel des Ungewissen. Oder ist es gar kein Nebel? Vielleicht gar die einzige Gewissheit? Das macht Angst, aber das macht auch frei. Als Nirgendwer im Nirgendwo kann das, was dann ‚ich‘ ist, besser beitragen, ungestört von der eigenen Begrenzung. Wache Betrachtung der Matrix. Mühelose Korrekturen der Software. Freude, schöner Götterfunken.


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