Selbst in Komödiant:innenwelten nimmt die Ermüdung durch das Trump-Syndrom zu, und wenn außerdem der Deckel sich von der Pandoradose gelöst hat, muss man sich irgendwie und irgendwann entscheiden, wie lange man anschauen möchte, was da so alles langsam ans Tageslicht gebuddelt wird. Man macht vielleicht tatsächlich eine Kehrtwende und betrachtet mit gewecktem Interesse den anspruchsvollen Vorgang des Lebens, dem nur durch Wissen und Können Achtung gezollt werden kann. Überall ist Mitarbeit am Gesamtwerk, überall Trauer um Verlorenes, oder aber die bewusste Nutzung weiterer Möglichkeiten, der künstlichen Intelligenz die menschliche Intelligenz gegenüberzustellen. Aber wie war das doch gleich mit dem Trump-Syndrom. Ich denke, das (Trampel-)Spiel ist aus. Wenn das Spiel aus ist, gehen alle zu sich nach Hause, wo auffällt, dass doch alles anders ist, als man dachte. Nur ist Trump kein simpler Bürger, sondern ein Cosmic Joke, ein Witz an sich über alle Grenzen hinaus. Ein Witz, hinter dem der Tod lauert, denn da ist der Spieler mit dem Pokerface, eine neue Form des Tyrannen, der noch nie in einem Gemüseladen war oder aber daraus entrinnen wollte. Deswegen könnte im Prinzip auch ein (geistiges) Fernrohr dienen. Man lässt sich kurz ein, stiert aufmerksam in die Ferne, nimmt auf und kehrt zu sich selbst zurück. Dort ordnen sich die verschiedenen Fäden, was zu Entspannung führt.