Da ist er also, der letzte Tag des Jahres 2025, der genau wie alle anderen Tage und Jahreszahlen nie wieder kommen wird, der Tag des Rhinozerosses (Scherzlein), und Mittwoch, an dem in Indien Ganesh, der Elephantengott, die Rolle des Logos übernimmt, um Unbegreifliches sichtbar zu machen. Das hilft noch nicht dabei, zu fühlen, und wer’s nicht fühlt, der kann’s ja nicht erjagen. Nicht, dass Erjagen eine Option wäre, denn (z.B.) der Frieden lässt sich nicht einfach ins Bockshorn jagen. Das überreizte Auge starrt in die Kriegsruinen. War schon immer Dunkelheit so finster, und das menschlich herumirrende Etwas so schlecht versorgt von der Gerüchteküche!? Und wir, auch viele, auch erschreckt, aber eher von der Wahrnehmung unseres guten Lebens, wachgeworden durch Akzeptanz des Leidens, das Reifung und Liebe voranbringt. Warum hier so viel Nahrung, und dort verhungern den Müttern das Kind auf den Armen. Daher der Hang zum unermüdlichen Einsatz in schwierigen Zeiten, wenn es nicht nur um Leben geht, sondern um Qualität des Menschseins. Und nicht vergessen: das Wichtigste steht schon geschrieben: Erkenne dich selbst – und – Alles in Maßen.