Man beachte den goldenen Stab, der nur scheinbar trennt.
Wieder einmal, und d a s alle Jahre, hat die christliche Welt das berühmte Fest der Liebe bewältigt, vermutlich mehr oder weniger. Denn wem das Geheimnis der Liebe am Herzen liegt, muss sich auf Mühen gefasst machen, für die sich keine/r freiwillig melden würde, wüsste man vorher bescheid. Wer wächst schon gerne freiwillig über sich selbst hinaus, nein, tief hinein in die Wurzel, die Gebeine, die verborgenen Korridore und in umgeahntes Gewirr von Schluchten muss er treffen, der Ton, damit man, wenn es sich günstig entwickelt, etwas in sich selbst zum Schwingen bringen kann, damit die Neigung zum Ungewissen sich verwandelt in den heldenhaften Kampfgeist, den Liebe braucht, um zu blühen. Nun schauen wir kurz in die Weltpolitik. Auf dem Bild sehen wir so einen Kampf in der politischen Arena. Selenskij, dem Liebe nicht fremd, hat sich für die kindliche Arglosigkeit entschieden, um im letzten Schlachtfeld dem Diktator doch noch klarzumachen, dass ein Mensch in ihm sei, also in Trump, daher nicht verloren muss er unbedingt sein, oder ist er es schon, ich meine natürlich: sich selbst verloren gegangen. Nie hat er Liebe erfahren, der kleine Donald, aber reicht das aus zur Vergebung? Man sieht Trump an, dass er möchten könnte, denn eigentlich ist d a s, was Selenskij ausstrahlt, genau das, was er möchte. Er wäre gerne so liebevoll und im besten Sinne heldenhaft wie dieser kleine Mann vor ihm, den die Welt bewundert für eine Größe, die nur wenige haben. Aber wie kann er, Donald Trump, das handhaben, was da vielleicht sekundenschnell in ihm aufflackerte, hat er sich doch schon entschieden für die leere und letztendlich selbstvernichtende Variante der Macht. Dabei hat das große Marionettentheater ihm, dem finsteren Möchtegerndiktator, Selenskij geschickt, aber o weh o weh o Weh! Ob das Spiel, immer für Wunder bereit, d a s noch ermöglichen kann, ich meine: Berührung in freiem Fall!?