hintergründig

war/krieg

‚Die Eigenschaft des Hintergrundes ist Liebe‘, sagte der Quantenphysiker, und er schien zu wissen, von was er redete. Also ein Dahinter, auf das man sich verlassen kann, günstigerweise auf sich selbst. Das ändert nichts an der Tatsache, dass die menschliche Erlebnisskala geradezu unbegrenzt ist, und weist ganz offesichtlich d a die Grenzen auf, wo sie zu finden sind, meist in der Selbsteinschätzung. D i e beruht ihrerseits auf dem Interesse, sich selbst kennenzulernen, wobei es hier das Gerücht gibt, man könne sich selbst auch verpassen. In diesem Sinne hilft vielleicht das einstudierte Zeremoniell des Weihnachtsvorgangs dabei, gewisse Aufwühlungen zu aktivieren oder zu ertragen, damit der hohe Anspruch des Festes nicht völlig baden geht. Man könnte es auch als familiäre Therapiestunden sehen, im Here and Now, mit allen möglichen Masken bewaffnet, oder auch glücklich, why not. Ganz glücklich dann auch nicht wirklich möglich, denn da draußen stirbt die Ukraine und Gaza undsoweiter vor sich hin, bei jedem Glühweinschluck kann jemand ausrasten. Jesus wird weiterhin liebgehabt, und vielleicht ist er für viele ein tröstlicher Anker in der Dunkelheit. Und klar! Komm herbei: Frieden! Shanti! Shalom! Eirini! In die Praxis!


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