Schon eine ganze Weile beschäftigt mich der Gedanke, warum es uns Menschen so schwerfällt, eine…na, wie soll ich‘ nennen, eine ’stabile‘ Wahrnehmung des Weltgeschehens zumindest für uns selbst zu erzeugen. Auch von Tiefgläubigen, in denen kein Restlein von Zweifel mehr Platz fand, hört man erstaunliche Dinge. Vielleicht waren sie gar der ‚Sache‘ näher als die, die den mühsamen Weg über die Vernunft bzw. das vorhandene Wissen gegangen sind und immer noch gehen. Wobei beide ja letztendlich eine ähnliche Ausrichtung haben, nennen wir es mal die gewünschte Erfahrung einer letztendlichen Realität, oder gar sich selbst als Spiel und Spieler/in zu erfahren, wie es aus den vielen Traditionen zu uns herüberschallt. Inzwischen wissen wir ja, dass wir, falls gefangen im Wasauchimmer, dieses Gefangensein nur in uns und von uns selbst konstruiert worden ist, denn es ist das einzige, für das wir selbst die Schlüssel haben. Durch die eigene Entschlüsselung kommt man auch zur Frage, wie es jetzt weitergeht. Um die illusionäre Natur des scheinbar Verständlichen zu verlassen, braucht es ein Feld, das uns empfangen kann. Hier kann man die vielen Variationen des Namens einsetzen, den man für die schöpferische Kraft hält, ob nun Kosmos, Bewusstsein oder von mir aus ‚Gott‘, wenn dieses irritierende Wort freibleiben kann von der Vorstellung des Verkörperten. Ich denke, es geht darum, von sich selbst befreit zu werden, damit man sich nicht mehr im Weg steht. Man ist ja nur e i n Ausdruck des Ganzen. aber immerhin: man kann es, beziehungsweise als Ausdruck eines universellen Bewusstseins kann ein Ich es erfahren!