überwältigt

Man könnte es auch das ‚Zeitalter der Überwältigung‘ nennen, oder ist die Überwältigung schleichend eingetreten und hat wie eine Welle langsam alle erfasst, die Frauen, die Männer, die Kinder. Das ist kaum noch ein Staunen, auch noch nicht ganz Gewalt, aber es kann jederzeit kippen, um entweder ganz schön oder ganz schrecklich zu werden. Das eher zurückhaltende Glück soll ja diese Gabe haben. Man sitzt irgendwo und bemerkt, dass es auf einmal bei einem ist. Glück ist nur ein anderes Wort für Beisichsein. Ist man mal tatsächlich bei sich, lässt das mit der Überwältigung nach. Um gute Entscheidungen zu treffen, muss ich ein gewisses Wertemaß zur Verfügung haben, auf das ich zugreifen kann. Auch, um mich Zugriff und Angriff zu entziehen, nicht gewaltsam, nein, vielleicht wie ein Schattentanz. Bis der Geist genug geschult ist, um ohne Schatten zu tanzen. Das muss noch praktiziert werden, oder aber es gibt diese Übung gar nicht.


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