Es geht nicht mehr um die Wahrnehmung der Spitze des Eisbergs oder um die Eisbergspitze an sich, sondern es geht, u.a. natürlich, um die Wahrnehmung einer gewissen emotionalen Unterkühlung als einer anerkannten Krankheit, entsprungen einer hemmungslosen Gier, gebunden an die Herrschsucht über den Rest. Ein Panorama der inneren Eislandschafft öffnet sich. Überall tropft es von erwärmten Gletschern. Gigantische Eisbrocken fallen ins Grenzenlose. Tiere werden aus ihren Zusammenhängen geworfen. Und weiter geht es mit der Forschung. Man will dort freigelegte Kostbarkeiten herausholen, sich Kämpfe liefern mit den anderen Geiern. Neue Handelswege sollen eröffnet werden, mehr Ware hin-und hertransportiert. Vielleicht gehört das ja alles zum kosmischen Unterhaltungsprogramm, wo es genau um diese Fragen geht, die wir uns selbst stellen. Zum Beispiel, ob es tatsächlich ein Maß gibt, an das der Mensch sich halten kann, wenn er hier auf diesem Planeten ein gutes Leben leben möchte im Rahmen des Möglichen. Wenn man sich an die alten Weisheiten hält, wiederholt sich auch die Erfahrung, und zuweilen wird man beschenkt mit dem nackten Blick. Und wankt nicht mehr herum, wenn man wissen will, ob es ein Genug gibt.