Die Zeugenschaft ist eine Art Amt, das einem der kosmische Prozess zur Verfügung stellt, falls man daran interessiert ist. Es hat mit der notwendigen Erweiterung der zwei Augen, die auf den äußeren Vorgang konzentriert sind, auf ein drittes, inneres Auge hin zu tun, das sich um andere Blickwinkel bemüht. Die gezeichneten Stirnen, die man im indischen Alltag überall beobachten kann, haben alle mit der Kennzeichnung dieser Fähigkeit des menschlichen Vermögens zu tun, nämlich den Blick auf sich selbst zu richten, wo es von einer starren Überschätzung des Ichs zu unterscheiden ist. Zum Glück tun sich immer wieder neue Bedingungen auf, die zu verstehen sind wie in einem gut konzipierten Spiel, sodass durchgrübelt werden kann und muss, was noch im Bereich des zu Verstehenden ist. Hat sich dieser Bereich als begrenzt genug erwiesen, kann die Bemühung um klare Zeugenschaft beginnen. An diesem Punkt ist es günstig, wenn Therapiestunden zu Ende gehen und der belagerte Geist freiwillig die Gespenstergeschichten zurücklassen kann. Nun schau ich mal, was innen eigentlich los ist. Wenn nun also inmitten dieser scheinbaren, lebendig pulsierenden Leere das sehende Dreieck sich mathematisch präzise im Nichts als das Fühlen selbt zeigt, dann ist schon was gelungen. Man selbst als Baustein.