Nun ist auch, unvermeidbar durch technische Entwicklung, in der sogenannten Mitte der Gesellschaft, die Nachricht angekommen, dass die milliardenschweren K.I. -Entwickler und Steurer und Verehrer ihre teilweise abgründigen Ideen sehr, sehr schnell umsetzen können. So rasend schnell, dass man davon ausgehen kann, dass bald in datenmäßig hochgradig gebündelter Form alles von uns gewusst werden kann, was wir selbst vermutlich gar nicht wissen. Wobei die persönliche Wahl hier gänzlich ausgeschlossen ist. Und natürlich ist das alles beunruhigend, aber auch Unruhe kann zu gesundem Ackern führen. Es stellt sich also die Frage, ob eigene Denkfurchen genauer beobachtet werden sollten. Auch d a s natürlich nur unter der Voraussetzung, dass man in sich selbst ein Interesse vorfindet, das einen dazu anregt, mögliche Fluchtwege aus der sich verdichtenden Matrix zu erwägen und zu durchdenken. Dass man die einen oder anderen Spuren hinterlässt, ist unvereinbar, aber bei der sich auf wunderliche Weise selbstgestaltenden Form der Muster hat man doch Möglichkeiten! Also entweder, sie in grenzenlos angelegter Eigenart immer wieder ziehen zu lassen, oder aber in der eigenen Schaltzentrale das einem als wesenlich Erscheinende derart radikal zu bündeln, dass es den hohen Wert der Einfachheit in Anspruch nehmen kann. Hier ‚einfach‘ als Seiendes, das dem gängigen Muster nicht mehr entspricht. Ganz einfach: weil es nicht mehr kann.


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