Nicht neu, aber m.E. zu wenig beachtet ist die nackte Tatsache, dass wir uns auf einem Ball durch das All bewegen. Und natürlich kann man sich schnell daran gewöhnen, denn man kennt ja nichts anderes als dieses Hereinplumpsen in eben diesen Aufenthaltsort. Eine Welt, die es scheinbar nur einmal gibt, denn noch hat sich nichts vergleichbar Ähnliches gemeldet aus den unermesslichen Tiefen des Alls, obwohl darüber viel nachgedacht worden ist. Alle Bücher, die auf diesem Planeten herumliegen, handeln in irgendeiner Art und Weise vom Versuch des Einzelnen, das offene Geheimnis, in dem wir uns bewegen, zu ergründen. Es sind hier die Fragen, die einen Unterschied machen, seltener die Antworten. Denn bei allen Ähnlichkeiten, die dieses Raumschiff mit anderen Raumschiffen haben kann, so verblüfft die Mannschaft der Erde doch durch ihre Vielfalt, die allerdings gemeinsam am Gestalten des als Ganzes empfundenen Bild mitgestaltet, und das im gleichen Maße bewusst und unbewusst. Wir hängen ja mittendrin wie eine Leuchtkugel, und anscheinend ist das, was hier los ist, nirgendwo anders los. Es ist das, was Menschen miteinander auf einem kleinen Planeten machen, während sie durch die Gegend transportiert werden. Keiner wird zurückgelassen, es gibt ja auch kein Zurück, und aussteigen ist eine Option, aber meist nicht die wohlige Lösung. Hier wird viel gesucht und einiges gefunden, und obwohl überall sehr gute Lösungen angeboten werden, werden sie oft nicht genutzt. Das Wort verliert durch ungeübten Gebrauch seine Manifestationskraft. Wenn Dämonen das Steuerrad kapern, gehen viele Lichter aus. Wo noch kein Krieg ist, schwimmen Botschaften an die Ufer der Flüsse. Dort sitzen manchmal die Dichter:innen und treiben den überforderten Geist hinein in die Sprachlosigkeit. Dann befreit sich das Wort von den weltlichen Pflichten und versteht, dass auch es nur sein kann, was es ist.