Am Ball

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Fußballfans werden sich sicher an diesen Tag erinnern, wo die deutsche Mannschaft – immer für psychologische Betrachtung interessant -wieder spielt, gegen wen auch immer, heute gegen Nordirland…sie sind einfach auch gut und dann kann man die Kunst, die darin liegt, den Ball in ein Ziel zu manövrieren, mit Interesse verfolgen. Natürlich ist es verwunderlich, wenn ein Sportsfremdling wie ich sich dann doch immer wieder zumindest bis zu Halbzeiten beim Beobachten des Ballvorgangs vorfindet. Ich fände es ja, nebenbei erwähnt, ganz gut, wenn der Frauenfußball in diese Hochleistungsmachinerie besser integriert werden könnte, denn auch da darf man guten Fußball erwarten. Allerdings habe ich mich heute früh beim Nachdenken über den Ball erwischt, eben „am Ball bleiben“ oder „to have a ball“, und ein Text von mir (von einst) fiel mir ein, der anfing mit „Sehen Sie, da stehen sie auf einem Ball im All….“ In der Tat leben wir auf einem runden Raumschiff, das sich durchs All bewegt, deswegen wahrscheinlich auch die Liebe für „Raumschiff Enterprise“, wo man mitreisen konnte und auf anderen Bällen landen, und dort mit allem Fremdartigen mit hoher Intelligenz und Macht umgehen, und auch noch in förderlichem Ausblick auf alle Beteiligten! Kann man davon nur träumen? Auf jeden Fall vereint das Fußballspiel viele, sehr viele Menschen. Manchmal komme ich aus dem Staunen kaum heraus, wenn ich die Anstrengungen betrachte, mit denen Menschen unterwegs sind, um sich an etwas Größerem beteiligt zu fühlen, von dem man ausgehen kann, dass das Gemeinsame nicht das Bedrohliche ist. Aber kann man? Kann man davon ausgehen? Trotzdem: Das Spiel hat seine Schönheiten, kein Zweifel! Auch wenn ich vielleicht nie ganz erfassen werde, wodurch ein „Abseits“entsteht, so kann ich doch erkennen, was ein gutes Teamspiel ist, und wie wahre Meister des Zuspiels hier ein Resultat ihrer harten Arbeit zeigen…Jogi Loews Präsenz ist auch ziemlich gut, denn  obwohl er seine Fähigkeiten vor der Kamera selten ausspielt, wird er doch seinem Namen sehr gerecht: man traut ihm beides zu, den Yogi und den Löwen…

Ja, auch ich persönlich bleibe natürlich am Ball, heute ist auch noch

Sommersonnenwende bzw Tag-und Nachtgleiche, und Vollmond, höre ich,

ist auch noch…da sollte nichts im Wege stehen….auf den Wegen zum Tor,

meine ich, denn etwas habe ich für mich selbst zutiefst begriffen durch die

Spielzeiten, die ich beobachtet habe, und das ist, dass, egal wie gut ich

spiele, letztendlich das Tor zählt. Der Ball muss das Tor treffen.

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siehe da! gleich ein bildlicher Beitrag zum Ballgeschehen von Henrike Robert

 

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One thought on “Am Ball

  1. Henrike Antworten

    Hallo Kalima, in meinem Archiv habe ich nach geschaut, ob ich auch etwas mit einem Ball beitragen kann.
    Die Recherchefrücht kommen per mail … h.

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