Muße

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Manchmal muss man sich in seiner Muße rühren,
wenn die Welt in Eis erstarrt, wenn der Mensch
den Menschen narrt, wenn es nicht mehr geht.
Jetzt wollen sich ja einige wieder treffen, nachdem
sich alle nicht mehr treffen wollten. Noch weiß ja
keiner, wen er wirklich treffen sollen wollte, denn
alle haben alle anderen ja schon getroffen, und
trotzdem wollte keiner mehr sich treffen und
betroffen werden. Es sind ja auch am Treffen einige
gestorben, und andere am Nicht-Treffen. Nun
kennen viele, die sich wieder treffen, die eigene
Erfahrung ganz genau: es wollen einfach nicht
mehr alle alles machen, es wollen manche nicht,
und manche wollen lachen. Denn auch der Mensch
muss ja mal schließlich Leben leben. Da werden
alle Welten sehr, sehr fein: die hohen künstlichen,
die schön gekünstelten, die künstlerischen, die
mächtig Reichen von den Leichen-Teichen, sieh!,
alle Welten werden ganz, ganz sicher sein. Lass viel
hinein! Lass viel hinaus! Ja, bald! Der Widerspruch
in sich ein Halt. Die Stelle kommt, wo ich, die
‚Yoganautik-Surferin, komm raus aus meinem
Internetten-Schwellen-Swing und bin zur Stelle.
Das Brett kommt an den Fuß. „Muße“, sagt es in
mir zu mir, und lächelt: ich treffe nun die nektar-
trunkenen Amritoiden-Tänzer, es liebt in mir den
kühlen Singsang der Kernblütensüßigkeit, den
Lullabye-Love-Lang-Ling-Blues. Dann hören wir
News. Dann leben wir Nu. Dann sinnen wir nah an
das Dran ran. Ja! Ahser Dabin, Binny Dudubin
und Du.


One thought on “Muße

  1. tayyebeh Antworten

    so wahr und rar ° ))

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