7.11.2017

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Pünktlich zum Datum kam der Frost und man kann froh sein, dass lebendige Lichter brennen und die Liebe aufgehoben ist vom Staub ihrer Knechtschaft, und das Herz in sich ruht ohne Fremdheit. Erstaunlicherweise ist der Himmel offen und blau, und ich fühle mich aufgehoben in einer Art kunstvollem und nüchternem Paradies, wo Wesen und Dinge sein können, was sie sind. Manchmal schaut man zurück und denkt, man hat sich tapfer durchgeschlagen und überhaupt: man lebt! Ich lebe. Ich habe nicht nur überlebt, sondern mit den Anderen ein gutes Leben erschaffen, das strahlt auf eigene Weise hinaus in die Welt. Dann muss man sich nicht mehr so sorgen, wenn einem das Scheitern bekannt ist und das Gelingen auch. Der Morgen der wenigen Worte.
Das Bild zeigt die SchauspielerInnen des Living Theater

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