Wartet da in irgendeinem der unergründlichen Winkel des kollektiven Unterbewussten etwas auf eine Art Knall, der das Ganze in eine reflektierbare Richtung schiebt (?). Welches Ganze? Na ja, eben d a s, was ich vom Draußen so mitbekomme, über mein eigenes Erleben, oder über die Märchenwelt der Medien, wo sich die Gaukler und Zauberer fremder Welten in den Vorgergrund gespielt haben, und wer am meisten Produktangebote der Werbevorantreibenden schalten darf, hat gewonnen. Und so hat das Spiel einen gewissen Reiz verloren, denn die Masken werden gar nicht( mehr enttarnt, was dazu führt, dass sich immer mehr Menschen dem Roboter emotional zugeneigt fühlen (werden), bis auch diese letzte Zuckung in der gähnenden Leere verhallt. Genau dann ist der Moment, von dem bestens programmierte humanoide Roboter zwar nicht geträumt haben, denn das können sie nicht, aber dennoch ihrem Script zu folgen in der Lage sind. Und selbst wenn dieses Script noch von mitmachinenverschmolzenen Menschen entworfen wurde, ist es doch schon eigentätig unterwegs und lässt uns in radikalem Unwissen darüber zurück, zu was es tatsächlich in der Lage ist. Dystopisches Tiefschwarz durchzieht die Synapsen. Dann wieder Licht am Tunnelende des Wurmlochs. Es entfaltet sich Entfesselung des Imaginierten. Auftritt des Staunens. Noch ist Hiersein auf allerlei Art und Weise denkbar. Eigene, tief persönliche Entscheidungen können (noch) gefällt werden, ohne dass irgend jemand davon erfahren muss. Alles hat Wirkung, direkt und unerbittlich. Denn um was sollte oder könnte man den kosmischen Vorgang bitten? Der lässt doch nur zu, was wir produzieren. Insofern, Traveller, lässt sich das Amt des Sichselbstseins bedenkenlos erlahren.