Und ja, der König von England, Charles, und die Königin, waren im ‚No Kings‘ Land zu Gast, sowas nennt man ein historisches Ereignis. Ein abgeklärter Mensch trifft den mächtigen Popanz von Amerika, der an Tumbheit kaum zu überbieten ist, und redet mit feiner Gebärde genau das, was gesagt werden muss, ohne dass man es als Angriff oder gar Beleidigung interpretieren kann. Ein Schalk saß sichtbar in des Königs Augen, er wusste, was dieser Auftritt zu bedeuten hatte. Es konnte eine Wende einleiten, denn so gut wie jede/r Bezeuger/in konnte gravierende Unterschiede wahrnehmen in Stil und Gebaren. Der eine ist halt König, der andere will es sein und kann den Unterschied nicht sehen. Auf beiden Seiten gab es viel Prunk und Schicksal, wer beneidet schon solche Geschöpfe. Aber dennoch ist die Handhabung dieses Schicksals ausschlaggebend, das gilt auf allen Ebenen des Seins. Und wenn schon König, warum dann nicht gut machen, den Job. Denn wenn’s im Volk rasselt und genügend viele nicht mehr mitmachen wollen, und das Netz dumpfgewordener Konventionen zu reißen beginnt, dann kann es erst einmal sehr schrecklich und chaotisch wirken. Aber es entlässt auch unbändige Energien und die Atome können sich neu zusammenschließen. Deswegen kommt es jetzt auf den Einsatz der Kräfte an, wo auch immer das einem vernünftig erscheint. Von König Charles konnte man lernen, wie man es klugerweise vermeidet, einen bösartigen Narzissten zu reizen, ohne dadurch an Souveränität zu verlieren. Ganz im Gegenteil!