levelling

In der Zwischenzeit ist der (momentan) (politisch) mächtigste Hampelmann der (eigentlich) großen weiten Welt fast erschossen worden, was auch keine Lösung für die Heilung der grassierenden Eselei gewesen wäre, denn die Kriecheifrigen hätten sofort einen Märtyrer aus ihm gemacht. Außerdem ist er eh nur eine Marionette für die, ja man glaubt es kaum, noch höher angelegte Riege der Milliardär-Nerds (Level X), lauernd im Hintergrund als künstlich intelligente Räuberbande. Beim mechanischen Durchblättern dieser Art World News fühlt man sich zuweilen etwas unterfordert, man lässt sich in tiefe Sologrübeleien fallen, um noch mehr zum Geheimnis des Menschseins vorzustoßen, aber so manches Geheimnis wird sich wohl nie enthüllen. Denn immer noch, wenn man wieder auftaucht, sitzt der Schwerverbrecher auf seiner goldenen Toilette und macht den Menschen im Land das Leben schwer. Niemand kann ihn aufhalten, und wer weiß?, vielleicht gibt es auf der niedersten Ebene des Bewusstseins auch ein offenes Schlupfloch, in dem der jeweilige Täter sich fühlt wie auf frischer Bahn, eben nicht ertappt, sondern darf sein wie Kim Jong-un oder Alice Weidel oder J.D.Vance undsoweiter. An der erfahrenen Wirkung des Spiels auf mich selbst ist es so, dass ich bemerke, dass man tatsächlich von allem lernen kann und ganz wie nebenher auch was beitragen. Man kann Gegenkräfte einsetzen oder die persönliche Werteskla nochmal rauf-und runterstudieren. Die Chancen des Vereinfachbaren ausloten. Freunde treffen, also an Gesprächen beteiligt sein, und guten Kaffee trinken (das ist nun sehr persönlich geworden). Schließlich wandern wir lebendig durchs Quantenfeld.


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