regulieren

Es kann nicht schaden (oder kann nur als Unterhaltung dienen), sich einmal in das Bewusstsein eines Aliens, also eines außerirdischen Wesens, hineinzuversetzen, sei’s nur um des Staunens willen und seines Raumbedürfnisses. Vielleicht nur ein ruhiges, wachsames Auge, das dem planetarischen Trubel zuschaut. Das hierhin schaut, und dann dorthin, im Bewegtsein ganz ohne moralische Latte und ohne Selbstbespiegelung, einfach nur sieht es, was ist. Und es ist eine Menge los auf diesem Planeten, kein Zweifel. Schon lange gab es Warnsignale, nicht von einem Schaltraum aus gesendet, nein. Von innen heraus kam’s geschlichen und ging immer weiter, bis das verlässliche Maß gewaltsam überschritten wurde und in ein Übermaß kippte. So ein Moment ist natürlich, das System reguliert sich selbst. Das kann auch ein Alien verstehen, denn ihr System reguliert sich auch selbst. Trotzdem sind wir alle gewillt, beizutragen, also wirklich zu tun, was wir können. Vertiefen wir also die Praxis des Beisichseins, was wiederum gehaltvolles Zusammensein ermöglicht.


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