gebannt

Im Großraum der Kollektivpsyche bewegt sich eine Art Bann. Ein Gebanntsein also vom Unerklärlichen, das uns alle erfasst hat, egal, an welchem Tisch wir welche Meinung äußern. Denn von diesem Bann wird schon bei Comedians offen gesprochen und mal zur Erholung darüber gelacht, denn es betrifft alle in Wirtschaft und Wissenschaften den Künsten undsoweiter, so, als läge ein göttlicher Fluch über dem Weltendrama. Und die einzige Möglichkeit, diesen Fluch aufzuheben, ist die Tatsache anzuerkennen, dass gerade ein unseliger Hampelmann die Schicksale der derzeitigen Welt in der Hand hält, sehr zum Unmut ranghoher Diplomaten der alten Schule, denen das Spiel auf dieser Ebene keine Freude bereitet. Man muss an diesem Punkt der menschlichen Entwicklung ja auch mal innehalten und sich wundern darüber, wie doch sehr überraschend der Spielverlauf sein kann. Kann es sein, dass mehr Dunkelheit gewünscht wird? Kann es sein, dass rechtsdenkende Parteien sich immer mehr durchsetzen. Kann es sein, dass wir alle gleichzeitig an einer inneren Kreuzung stehen und uns fragen, wo es wohl weitergeht. Niemand da, den man fragen könnte. Klar, niemand weiß ja Genaueres, die Meisten nur in kleineren Blasen beschäftigt. Man beruhigt sich, denn keine/r weiß, ob es noch schlimmer werden kann, die Schweine, die Gletscher, die Kriege, die Menschen – oder ob das niederste Level schon erreicht ist, damit die überlebensfähigen Kräfte sich neu formieren können. Wir sitzen also in dieser bannträchtigen Warteschleife und wissen nicht, wo’s langgehen wird oder ein Exit in Sicht ist. Oder wissen es doch? Oder kann mich selbst fragen und günstigerweise von dort eine Antwort erhalten.


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