geliebt

20161025_111851

 

Geliebt werden wir alle
von Licht und Unterschieden,
die sich ausbreiten in uns als
Besonderheiten der Gunst eines
nicht voreingenommenen Himmels.
Weit ist das Feld unserer Übung,
wenn der Tag naht, wo das Erdachte
abstirbt im Innern und Raum gibt für
das Wir zwischen uns. Wer sagt nun,
was gebiert und gebietet? Was lenkt
unsere Schritte? Was weist hin mit
dem formlosen Finger auf den Fluss
unserer Liebe, dem Gedeihen?
Einem zeitlosen Lächeln zuspielend,
dessen wir sicher sind.
Auf einem Schemel saß ich mit großem
Kopf und baumelnden Füßen am Rande
der heiligen Welt, wo ich empfing.

 

 

 

 

 


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