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Und wenn das nun tatsächlich geschehen sollte, dass es gar keinen Weg mehr zurück gibt in das, was als das Normale definiert wurde. Das besteht ja zu großen Teilen aus dem, was man bei Tönnies so gut beobachten konnte: Ein fröhlich rotierendes Aushängeschild, das ausreicht, um den Widerstand der Bevölkerung gegen das, was wirklich i s t, in einfachem Lot zu halten. Denn die Abhängigkeit der Bevölkerung von Tönnies ist ja auch sehr groß, deswegen einigt man sich auf einer bestimmten, dunkleren Ebene, ohne sich begegnen zu müssen, denn beide Seiten profitieren ja vom Vorgang. Und so gesund Empörung auch sein kann, so kann sie auch eine der vielen Formen  der Ignoranz darstellen, von der wir alle nach Bedarf Gebrauch machen, wenn wir etwas unbedingt nicht gewusst haben wollen, obwohl wir es wissen. Und man kann so ziemlich ohne Emotion darauf hinweisen, dass jedes kleine, pinke Ferkelchen auch einer Mutter zum Abschlachten entrissen wird. Wie weit soll und kann man gehen, mit dieser Entscheidung ist man allein. Und es ist ja nicht nur die Fleischfabrik, in deren Richtung man genötigt ist, angemessene Entscheidungen zu fällen. Auch bei der Ankunft des VIV’s (Very Important Virus) konnte man von Glück sagen, wenn man in der Lage war, eine eigene Stellungnahme zu kreieren, auch wenn sie hauptsächlich aus einem stabilen, aber auch flexiblen Steuerrad in den Wogen der Meinungsorgien besteht. Und dass man nie die Neigung zum Glauben hatte, eher die Neugier auf das Nochnichtgewusste. Was mich an die Frage erinnert, die neulich in der Zeit unter ‚Sinn und Verstand‘ zu finden war: ob etwas mehr als nur wahr oder falsch sein kann. Und dass es bezüglich der Wahrheit (gemäß des buddhistischen Wissens) vier Möglichkeiten gibt. Es kann etwas also außer wahr und falsch auch sein, dass etwas sowohl wahr als auch falsch ist, oder weder wahr noch falsch. Der Viruskurs ist  daher m.E auch eine exzellente Übungsplattform mit reichlich Gelegenheit, sich selbst zu beobachten und gewisse Schlüsse daraus zu ziehen. In der Zwischenzeit bleibt Tatsache, dass jedes Ich jederzeit in logischer Konsequenz sich selbst ist, auch wenn sich hier eine Schnittstelle zeigt, an der sich unzählige Hinweise auf Wahrnehmungsdifferenzen befinden. Deswegen hat so ein Ruck in jedermanns Seinsrhythmus, durch das Virus hervorgebracht, automatisch eine mächtige Wirkung. Es kann sein wie so ein kranker Atem, der mal anschwillt und mal nachlässt, mal denkt man, alles erholt sich, dann stimmt auch das nicht. Horden von jungen Männern finden Gründe, um auf die Barrikaden zu gehen. Für die Grenzen weiblicher Leidensfähigkeit gab es noch nie einen Gradmesser, weiß man doch schon früh, wie grenzenlos dunkel und hell die inneren Ebenen sind. Und sind wir nicht auch die Laus auf der Planetenleber. Und gibt es überhaupt eine Medizin für Krankheiten wie Ausbeutungswahnsinn, wenn er sich durchgaukelt als klarer Menschenverstand. Es ist nun einmal die Stunde der Wahrheit, und wer sie nutzen möchte, der oder die sollte sich keineswegs auf-oder aber abhalten lassen. Ich wünsche mir auch selbst zwischendurch immer mal wieder eine gute Reise, denn an das, was man als wahr erfährt, kann man sich am wenigstens gewöhnen.

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