Mood (Laune – Stimmung)

Ja, da ist sie: die Laune, die andere Stimmung, die spezielle Verfassung. die Beobachtung von sich/mir selbst mit der Frage  „is was?…(und wenn, was?… Nur bewölkt draussen und unbehaglich, sodass die Unbehaglichkeit aus den immer noch verbundenen indischen Gemütern offen zutage tritt? Und es einfach wird zu sagen: „na so was, gar nicht angenehm heute“. Oder ist es die Veränderung in meinem Leben, die akzeptiert werden muss (Auszug aus dem klösterlichen Luxushaus heute, da die Besitzer mit Familien-Mitgliedern ankommen mit sehr unterschiedlichen Lebensgewohnheiten?) Dabei ziehe ich nur nebenan, alles bleibt erhalten ausser einer gelinden Raumeinschränkung, da der neue Wohnort eine großzügige Terasse hat. Oder ist es Donald Trump, dessen eklatanter Narzissmus an einem zu kleben scheint wie ein Kaugummi, den man nicht los wird. Dabei kann man Narzissmus durch ihn so gut verstehen und fürchten lernen, und man kann überprüfen, wo für einen selbst die Unterscheidungen liegen und wo Achtsamkeit geraten ist im Umgang mit sich selbst und anderen. Und hier wieder die Frage: muss unter allen Umständen akzeptiert werden, was ist, wie die Inder das so schön konnten, bis es eine eindeutige Grenze gab und gib!? Dann wieder so wunderbar: in den alten Hindu-Schriften steht geschrieben, dass, wenn die Ignoranz einen gewissen Punkt erreicht durch die Führungsgewalt dämonischer männlicher Kräfte dann, nur noch die weibliche Kraft (Shakti )etwas bewirken und bewegen kann aus der existierenden Starre heraus…klar, könnte man nun so tun, als gäbe es zu dem Thema nur noch das große Gähnen mitgeliefert, aber sieh da: Millionen von Menschen, hauptsächlich Frauen, haben sich in Washington zusammengetan und einen Punkt gesetzt. Das passiert auch hier zur Zeit, ein eindeutiges und öffentlich gesetztes Zeichen von „Genug!!!! Es reicht! Was daraus wird, werden wir sehen. Es fragt sich halt, ob man nicht doch manchmal mit auf die Straße gehen sollte, wir, die wir so sicher sind, dass Rückzug von der Ohnmacht des Schrecklichen oder zutiefst Beunruhigenden ein guter Weg ist….ja, beides…Rückzug u n d Ausdruck, beides. Die Bewölkung hat sich inzwischen etwas aufgelöst…In dieser Stimmung habe ich oben bei einem Rundgang über die Terasse kurz vor dem Auszug, der gleich stattfindet, auf einem Holzgestell einen weißen Papierfetzen entdeckt, den ich schon ein paar mal entfernen wollte. Heute also war es soweit. Ich schaue also, was das ist und sehe durch eine Staubschicht etwas deutsch Gedrucktes, das von letzem Jahr übrig geblieben sein muss, ein Stückchen Zeitung, an dem der Monsoon mal wieder ganze Arbeit geleistet hat. Die Photos davon sind oben zu sehen. Was könnte besseren Ausdruck davon geben, was heute mit mir ist, und vielleicht ja mit Anderen auch im Osten und im Westen, und im Süden und im Norden….so ein Tag, wo man sich zurechtrücken muss….


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