{"id":9813,"date":"2020-03-03T01:57:26","date_gmt":"2020-03-03T01:57:26","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=9813"},"modified":"2020-03-03T01:59:48","modified_gmt":"2020-03-03T01:59:48","slug":"scheiden-tut-auch-ein-bisschen-weh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=9813","title":{"rendered":"Wieder sehen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-9815\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200302_052134-207x300.png\" alt=\"\" width=\"207\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200302_052134-207x300.png 207w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200302_052134-707x1024.png 707w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200302_052134.png 746w\" sizes=\"auto, (max-width: 207px) 100vw, 207px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-9814\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200302_084723-207x300.png\" alt=\"\" width=\"207\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200302_084723-207x300.png 207w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200302_084723-707x1024.png 707w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200302_084723.png 746w\" sizes=\"auto, (max-width: 207px) 100vw, 207px\" \/><\/p>\n<h5>Abschied vom Dorf. Wir nennen es auch &#8218;teertha&#8216;, ein Ort, wo man sich gl\u00fccklich sch\u00e4tzt, wenn man ihn erreicht. Wie oft bin ich gl\u00fccklich gesch\u00e4tzt worden, dass mein Auftauchen und Bleiben und Gehen und Wiedersehen von so gutem Schicksal begleitet wurde und ich Zeit hatte, scheinbar unbegrenzt, ein Einst zu erschaffen, in dem meine Liebe sich bewegen konnte, ohne gefangen zu werden von den zehntausend Dingen. Diese Liebe, immer wieder erfrischt von Steinen und Himmeln und Menschen und Tieren und dem \u00dcberhaupt, wandert nun \u00fcber den sich langsam f\u00fcllenden Marktplatz mit den vertrauten Stimmen, die alle ihre Zeiten haben und ihre Ankunft am Kern des \u00f6ffentlichen Geschehens. Auf einmal vertiefen sich die Begegnungen noch ein paar Nus&#8230;an den H\u00e4usern brennen die ersten Lichterketten zum Beginn von Holi. Wie?, du wirst nicht da sein an Holi!?&#8230;Genau, ich werde nicht da sein, aber ihr werdet da sein, w\u00e4hrend ich meine inneren Runden weiterhin drehe, und denke an Euch, so aus ganzem Herzen wohnt der Rundgang in mir, sodass ich mich anderem zuwenden kann. Dem Umgang mit dem Angesammelten, dem Verstauen von Hierbleibendem, dem Transport mit dem Vehikel, und dann in die Hauptstadt \u00fcber Nacht in der Hoffnung, dass der Fahrer nicht einschl\u00e4ft. Und dass sich die Ger\u00fcchte \u00fcber neue &#8218;riots&#8216; nicht bewahrheiten, sodass ich gewarnt wurde, da, wo ich zwei Tage wohnen werde, nicht zu bleiben. Etwas liegt in der Luft, keiner wei\u00df wann und\u00a0 ob es \u00fcberhaupt ausbricht. Das alles ist Modis Werk, auch wenn jeder sich entscheiden kann, keine H\u00e4user zu verbrennen und Menschen zu jagen, weil sie anders denken als man glaubt, selber zu denken. Menschen in die Flucht schlagen! Darauf war keiner vorbereitet, aber wer ist schon vorbereitet auf das Unvorstellbare. Daher kann man nur wach bleiben und die Pferde im Zaum halten. Man geht auch nicht vom Labyrinth in den Garten, sondern \u00fcberall ist Garten, und \u00fcberall Labyrinth. Insofern ist es gut, sich selbst, also ich mich selbst, mitzunehmen, denn das Licht (so h\u00f6rt man) kommt neuerdings auch aus dem Westen. So f\u00fcgt sich alles (jetzt kann ich nicht &#8218;zum Besten sagen wegen illegalem Reimen), also so f\u00fcgt sich alles zum Unwiderruflichen, an dem man lebendig beteiligt ist.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abschied vom Dorf. Wir nennen es auch &#8218;teertha&#8216;, ein Ort, wo man sich gl\u00fccklich sch\u00e4tzt, wenn man ihn erreicht. 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