{"id":9761,"date":"2020-02-25T04:35:31","date_gmt":"2020-02-25T04:35:31","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=9761"},"modified":"2020-03-02T00:02:04","modified_gmt":"2020-03-02T00:02:04","slug":"wie-gehts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=9761","title":{"rendered":"wie geht&#8217;s"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9763\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200225_091308-291x300.png\" alt=\"\" width=\"352\" height=\"363\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200225_091308-291x300.png 291w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200225_091308-768x792.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200225_091308.png 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 352px) 100vw, 352px\" \/><\/p>\n<h5>Wenn ich hier gr\u00fc\u00dfe und gefragt werde, wie&#8217;s mir so geht, sage ich meistens &#8218;anand hai&#8216;, sozusagen supermegagut. Anand ist &#8218;Entz\u00fccken&#8216;, und mehr kann man vor allem morgens nicht von jemandem erwarten. Auch stoppt es jede weitere Nachfrage, die eh nicht angeboten wird. Leider habe ich nicht den Mut, mal &#8218;grottenschlecht&#8216; zu sagen oder &#8218;mein Geist ist total verd\u00fcstert&#8216;, das k\u00f6nnte ich mir bei Lord Google auf Hindi \u00fcbersetzen lassen, aber warum? Viel interessanter ist ja eigentlich, sich selbst mal ab und zu zu fragen, wie es einem so geht. Das ist, wie wenn man auf die tintenverschmierte Holzschulbank gesetzt wird und beginnt, am Bleistift zu nagen. Wo geht&#8217;s mir wie. Wann geht&#8217;s mir wo wie. Und warum dort und nicht woanders. Ja, wie geht es \u00fcberhaupt, das ist doch eigentlich die Frage. Den Einblick zulassen, innen \u00f6ffnen sich Tore. Entlang gehen. Ein Reich voller Zellen, jede einzelne autonom, aber dem Ganzen zuspielend. Abenteuerliches Str\u00f6men der Eindr\u00fccke. F\u00fchren Sie mich bitte direkt zum Kern, wende ich mich an die Anwesenden. Der Widerstand ist gering, alle sind aus freien St\u00fccken hier und freuen sich \u00fcber die Entschlossenheit. Entschlie\u00dfen. Etwas sehr Angenehmes und Sch\u00f6nes anziehen. Sorgf\u00e4ltig schminken. Der Freude Raum lassen. \u00dcberhaupt: die R\u00e4ume weit hinausdehnen ins All. Auf Zeichen der Ankunft warten. Das Pochen des Herzens, die Gewissheit. Man begr\u00fc\u00dft sich selbst als Gast und f\u00fchrt herein auf die gew\u00fcnschte Ebene. Langsam (aber sicher) bildet sich die Atmosph\u00e4re unter den Gedankenrhythmen. Auch hier ist nicht alles gefahrenlos. Wer den Jaguar liebt, muss wissen, wie man mit ihm umgeht. Seine Tempel liegen tief drin im Dschungel. Selten kommt hier ein Weiser vorbei und l\u00e4sst sich freiwillig zerfleischen. Man braucht auch die Sorgfalt dem Geh\u00e4use gegen\u00fcber, dieser architektonische Schutz vor dem Weltenandrang, den das innere Auge zu ordnen bem\u00fcht ist. Dann ist zwischen dem Au\u00dfen und dem Innen eine Gelassenheit, und man kann das Lebendige in seiner Vielfalt bestaunen und zelebrieren.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ich hier gr\u00fc\u00dfe und gefragt werde, wie&#8217;s mir so geht, sage ich meistens &#8218;anand hai&#8216;, sozusagen supermegagut. Anand ist &#8218;Entz\u00fccken&#8216;, und mehr kann man vor allem morgens nicht von jemandem erwarten. Auch stoppt es jede weitere Nachfrage, die eh nicht angeboten wird. 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