{"id":9715,"date":"2020-02-18T04:55:04","date_gmt":"2020-02-18T04:55:04","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=9715"},"modified":"2020-02-18T04:55:04","modified_gmt":"2020-02-18T04:55:04","slug":"atma-sambandh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=9715","title":{"rendered":"atma sambandh *"},"content":{"rendered":"<h1><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-9716\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200218_090105-300x296.png\" alt=\"\" width=\"359\" height=\"354\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200218_090105-300x296.png 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200218_090105-768x757.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200218_090105.png 955w\" sizes=\"auto, (max-width: 359px) 100vw, 359px\" \/><\/h1>\n<h5>Der Kater eines guten Freundes musste gestern eingeschl\u00e4fert werden, die Trauer reiste gute 8000 Kilometer, oder war sie schon in mir als Mitgef\u00fchl. Es ist schrecklich, Tiere zu verlieren, die man geliebt hat und die lange bei einem waren. Mit Menschen ist es nicht anders, was das Ausma\u00df der Trauer betrifft. Alles, was das Herz \u00f6ffnen kann, l\u00e4sst die Gef\u00fchle in Bewegung kommen, die dort verborgen lagern. Man lernt sie erst kennen, wenn sie da sind. Dann wei\u00df man, wenn man Gl\u00fcck hat, was das ist: die Liebe, der Schmerz, die Trauer. Vorher wurden vielleicht nur Sch\u00e4lchen gereicht mit Wasser und leckeren Tierdingen, und es f\u00e4llt einem auf mit der Zeit, wie gern man das tut f\u00fcr die Wesen, die wie reingeschneit kamen in das eigene Leben, bis man merkt, dass man sie liebt, nicht nur ihrer potentiellen Unschuld wegen, sondern weil sie einem Stunden und Momente schenken die kostbar sind und unverwechselbar und mit nichts zu vergleichen. Denn sie haben diese ihnen eigene Pers\u00f6nlichkeit, die man lieben lernt und das auch kann, weil irgend etwas an ihnen einem zutiefst entspricht. Es passiert ja verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig selten, dass man zu einem anderen Wesen in Liebe erwacht, das kann auch erschrecken zuerst, denn es ist die totale Freiheit der Bindung, das Schwert unter dem Fl\u00fcgel, das Krabbeln der Zecke auf dem Fell, die Ersch\u00fctterung der inneren Hemmschwelle. Und so musste wohl gestern beim Tierarzt entschieden werden, das Leiden von Fridolin, so hie\u00df er, der Kater, nicht noch l\u00e4nger zu verz\u00f6gern, man entdecckte Tumore, die nicht mehr zu heilen waren. Es sind ja immer die Hinterbliebenen, die mit den Gef\u00fchlen umgehen m\u00fcssen, mit der nackten Realit\u00e4t des Todes, wo etwas so unerbittlich klar wird, dass man es langsam einsinken lassen muss, um nicht selbst hinterhergehen zu wollen, des gro\u00dfen Verlustes wegen. Und hier vor Ort haben sommerliche Temperaturen Einzug gehalten und man h\u00f6rt wieder die unheimlichen Schreie der Pfauen. \u00dcberall\u00a0 Abschied und Seelenverbindung.<\/h5>\n<p>*Atma sambandh: Seelenbeziehung<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kater eines guten Freundes musste gestern eingeschl\u00e4fert werden, die Trauer reiste gute 8000 Kilometer, oder war sie schon in mir als Mitgef\u00fchl. Es ist schrecklich, Tiere zu verlieren, die man geliebt hat und die lange bei einem waren. Mit Menschen ist es nicht anders, was das Ausma\u00df der Trauer betrifft. 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