{"id":9682,"date":"2020-02-15T05:32:50","date_gmt":"2020-02-15T05:32:50","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=9682"},"modified":"2020-02-15T05:36:50","modified_gmt":"2020-02-15T05:36:50","slug":"hell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=9682","title":{"rendered":"hell"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9683\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200213_180858-171x300.png\" alt=\"\" width=\"197\" height=\"346\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200213_180858-171x300.png 171w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200213_180858-768x1344.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200213_180858-585x1024.png 585w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200213_180858.png 1076w\" sizes=\"auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9684\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200213_180809-211x300.png\" alt=\"\" width=\"244\" height=\"347\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200213_180809-211x300.png 211w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200213_180809.png 562w\" sizes=\"auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px\" \/><\/p>\n<h5>Links im Bild zwei R\u00e4ucherst\u00e4bchenschalen und rechts der Abfallkanister des dunklen Gottes Saturn, der, wie ich gestern von einer spanischen Horoskopstudierenden erfahren durfte, auch grad seinen Einfluss auf den Planeten aus\u00fcbt. Wer will schon wissen k\u00f6nnen, was wer irgendwo aus\u00fcbt, da alle st\u00e4ndig an \u00dcben und Aus\u00fcben beteiligt sind. Ich selbst k\u00f6nnte eigentlich heute mal Anker werfen, denn mir ist partout nichts Dunkles \u00fcber den Weg gelaufen, ich daher keine Dunkelheitsb\u00fcndelung durchf\u00fchren konnte, nein, es war ein leuchtender Morgen mit freundlichen Menschen. Kalu Bhai habe ich mal wieder gesehen, den ich auch schon\u00a0 108 Jahre lang kenne, was sind schon Zahlen. Die Zeitung habe ich auch\u00a0 deswegen noch nicht ge\u00f6ffnet, um nicht gleich \u00fcber sprunghaft Angestiegenes informiert zu werden, oder d e m hinterherzugr\u00fcbeln, was man nie verstehen wird. Manches kann man nicht verstehen, manches muss man und wird man nicht verstehen. Nachdem das mal so richtig eingesunken ist und sich in Zeitlupe anderem Eingesunkenem n\u00e4hert, kann man weiterhin angenehme Dinge tun wie einatmen und ausatmen, was nat\u00fcrlich nur eine Wirkung hat, wenn man es merkt, beziehungsweise, wenn man dabei ist beim scheinbar automatisch Ablaufenden. Es hat hier in Indien in allen Lehren Platz gefunden, das bewusste Atmen, und so mancher Lehrer hat behauptet, dass das durch dieses vom Geist begleitete Atmen den Arztbesuch \u00fcberfl\u00fcssig macht. Und so kann man behaupten, dass das immer hektischer werdende Aktionsfeld des Menschen ein ungeheures Potential von M\u00f6glichkeiten birgt, aber was es nicht birgt, ist die Seinserfahrung. Auch der ungeheuer beunruhigende und aufw\u00fchlende Satz &#8222;Wer das Sein hat, hat auch die Worte&#8220;, gibt hier keinen Aufschluss. Denn \u00fcberall, wo man etwas l\u00e4nger hinhorcht, zeigt sich das Komplexe auf abenteuerliche Weise. Denn uns kann ja nicht wirklich etwas von jemandem so erkl\u00e4rt bekommen, dass man es dadurch in der Tasche hat, nein, m\u00fchselig ist der Weg der Ameise, oder ist es der Flug des Adlers? Heute fiel im Vor\u00fcbergehen mein Blick, in alle Richtungen ge\u00f6ffnet, auf ein kleines, zerfallenes Ein-Raum-Geb\u00e4ude, und in einem Nu war ich in einer anderen Zeit, als Maharaja, mein damaliger Lehrer, mir dort beibrachte, wie man einen Feuerplatz anlegt, ihn t\u00e4glich mit frischem Kuhdung s\u00e4ubert und neu belegt, dann die Asche durchf\u00fchlt nach gr\u00f6beren Teilen, dann Holz nachlegt und nie und nimmermehr etwas Unheiliges hineinwirft wie einen Zigarettenstummel zum Beispiel. Er nannte Gott einen Schlingel, und einmal\u00a0 erz\u00e4hlte er von seiner Kindheit auf meine Frage hin, wie er Sadhu geworden sei. Seine Mutter, erz\u00e4hlte er, zog ihn ein paar Jahre wegen seiner zierlichen Gestalt als ein M\u00e4dchen auf und an und band Schleifchen in sein Haar. Was ihn rettete, war eine schwarze Kobra, die sich eines Tages oder nachts um seinen Kopf gelegt hatte, da wusste man, dass das Oben was mit ihm vorhatte, und gab ihn zur Ausbildung in einen Tempel. Irgendwann zog er sich in die Berge zur\u00fcck und wurde dort, h\u00f6rte ich sp\u00e4ter, ermordet an einem Baum h\u00e4ngend gefunden, vermutlich f\u00fcr Geld, das ihm die Pilger brachten. So ist doch noch was Dunkles aufgetaucht, wenn auch aus weiter Ferne, und so findet,\u00a0 der Rundgang darin einen Abschluss.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Links im Bild zwei R\u00e4ucherst\u00e4bchenschalen und rechts der Abfallkanister des dunklen Gottes Saturn, der, wie ich gestern von einer spanischen Horoskopstudierenden erfahren durfte, auch grad seinen Einfluss auf den Planeten aus\u00fcbt. Wer will schon wissen k\u00f6nnen, was wer irgendwo aus\u00fcbt, da alle st\u00e4ndig an \u00dcben und Aus\u00fcben beteiligt sind. 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