{"id":9673,"date":"2020-02-12T05:02:49","date_gmt":"2020-02-12T05:02:49","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=9673"},"modified":"2020-02-12T05:02:49","modified_gmt":"2020-02-12T05:02:49","slug":"herzkraft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=9673","title":{"rendered":"Herzkraft"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-9674\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200212_092749-234x300.jpg\" alt=\"\" width=\"386\" height=\"495\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200212_092749-234x300.jpg 234w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200212_092749.jpg 554w\" sizes=\"auto, (max-width: 386px) 100vw, 386px\" \/><\/p>\n<h5>Welch unbeschreibliche Freude hat mich ergriffen, als ich heute fr\u00fch aus der T\u00fcr trat und mein Blick, bereits von meinem Fenster aus auf die Affenbande gerichtet, nun nach l\u00e4ngerer Zeit wieder gesehen habe, nach was meine Augen gesucht hatten. Da ich im \u00f6ffentlichen Raum\u00a0 eine Smartphoneherausholhemmschwelle habe\u00a0 und mich deswegen\u00a0 hinter einem Ladendach verschanzt hatte, konnte ich kein so klares Bild erzeugen, um das Wesentliche auch f\u00fcr Andere sichtbar zu machen. Es stammt aus der selben Geschichte, von der ich in gr\u00f6\u00dferen Abst\u00e4nden berichtet habe, denn der (oder die) Kleine links auf dem Bild ist der Sohn (oder die Tochter) des Languren und von der braunen Rasse wie seine Mutter, die fr\u00fchere Geliebte des Languren-H\u00e4uptlings, denn er ist der Gr\u00f6\u00dfte der Herde und kann sich offensichtlich seit Jahren mit dieser Extravaganz durchsetzen. Keiner wei\u00df, wie es kam, aber sie waren lange ein Paar, das braune Weibchen und das silberne Alphatier, und hatten, aber das ist nicht so sicher ob voneinander oder nicht, zwei Kinder, beide braun wie die Mutter, die irgendwann wieder zur\u00fcckkehrte zum braunen Stamm, der (oder die) Kleine aber beim Vater blieb. Ein cleverer Kerl, der Kleine, oder eben die Kleine, denn eines Tages sah ich ein braunes Alphatier die \u00fcblichen sexuellen Handlungen an der Kleinen vollziehen, und mit Mohan, dem Brahmanenpriester, der die Geschichte auch verfolgt, weil er wenig anderes zu tun hat, k\u00f6nnte ich keine Unterhaltung \u00fcber sexuelle Praktiken der braunen Rasse f\u00fchren. Bei den Languren, habe ich mal geh\u00f6rt, gibt es meistens einen Boss, der sich diesen Platz hart erk\u00e4mpft hat, und der Rest sind Weibchen, die man regelm\u00e4\u00dfig mit Winzlingen durch die Gegend turnen sieht in ihrer atemberaubenden Akrobatik-Performance. Nach dem Geschlechtsakt war alles anders. Die Kleine war hin-und hergerissen, lag mal herum mit dem Begatter, mal japsend und schreiend allein auf der Suche\u00a0 nach dem anderen Stamm. Ich rannte ein paar Mal hinunter zum Obststand und hoffte, die Bananen zielgerecht werfen zu k\u00f6nnen, aber schon war ich umringt von der Familie und musste loslassen, um nicht noch einmal von Affen belagert und gebissen zu werden. Gott beh\u00fcte, wir haben grad andere Sorgen, oder haben wir, beziehungsweise habe ich gerade gar keine Sorgen. Ich war also hocherfreut, die Kleine beim Boss sitzen zu sehen, der sie lauste und nahe an sich ran lie\u00df, was auch nicht immer m\u00f6glich ist, denn eine Weile fauchte er sie nur an. Wie oft habe ich alles weggelegt, was gerade zu tun war, nur um sie zu betrachten und die rastlose Verbundenheit unter ihnen zu sp\u00fcren, und dann diese Ruhe, wenn sie direkt vor meinen Augen einschliefen, weil ich sie noch nie verjagt habe. Und danken kann ich ihnen auch nicht, dass sie diese ganz bestimmte Liebe aus mir locken k\u00f6nnen, manche Tiere, f\u00fcr die der Blick selbst sich verantwortlich f\u00fchlt, so als k\u00f6nnte die Herzkraft sie \u00fcber diesen Weg sch\u00fctzen. Vielleicht kann sie&#8217;s ja auch.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welch unbeschreibliche Freude hat mich ergriffen, als ich heute fr\u00fch aus der T\u00fcr trat und mein Blick, bereits von meinem Fenster aus auf die Affenbande gerichtet, nun nach l\u00e4ngerer Zeit wieder gesehen habe, nach was meine Augen gesucht hatten. 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