{"id":9640,"date":"2020-02-08T04:58:06","date_gmt":"2020-02-08T04:58:06","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=9640"},"modified":"2020-02-09T01:57:07","modified_gmt":"2020-02-09T01:57:07","slug":"sunny","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=9640","title":{"rendered":"Sunny"},"content":{"rendered":"<ol>\n<li><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9592\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200127_135246-185x300.jpg\" alt=\"\" width=\"132\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200127_135246-185x300.jpg 185w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200127_135246-768x1245.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200127_135246-632x1024.jpg 632w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200127_135246.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 132px) 100vw, 132px\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9653\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200207_102558-300x184.jpg\" alt=\"\" width=\"347\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200207_102558-300x184.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200207_102558-768x471.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200207_102558-1024x628.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/20200207_102558.jpg 1761w\" sizes=\"auto, (max-width: 347px) 100vw, 347px\" \/><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<h5>Der Samstag zeichnet sich hier dadurch aus, dass der Bazaar fast aus den N\u00e4hten platzt mit durchpilgernden, indischen Familien aus der rasant anwachsenden Middle Class, die alle ausnahmslos ein Smartphone in der Hand halten, um das vor\u00fcberziehende Leben, wie es halt so erscheint, festzuhalten. Sie sind auch gut ausger\u00fcstet mit externen Festplatten, um die un\u00fcberschaubare F\u00fclle der Selfies unterzubringen. Dann ist nat\u00fcrlich Verehrung des schwarzen Steines, dort flie\u00dft das \u00d6l in Str\u00f6men. Man sieht oben in den Bildern einmal die Spenden-Box des schwarzen Gottes und eine der \u00d6lgef\u00e4\u00dfe, die den ganzen Tag lang brennen, einer Art heiligem Verdauungssystem all der W\u00fcnsche, die dort hingetragen werden. Es lohnt sich schon, samstags mal vorbeizugehen, denn das Schwarz des Tempel -Podiums ist so tief, dass alle Blumen darauf zum Leuchten kommen. Man bringt vor allem Hibiskusbl\u00fcten und versteht dadurch die Erotik des Spiels, ohne die es nicht funktionieren w\u00fcrde, beziehungsweise sie, die Anbetung, k\u00e4me ohne Bl\u00fcten und \u00d6l nicht in Schwung. Das alles sind geheimnisvolle Vorg\u00e4nge, bei denen eine gewisse Bewusstseinsf\u00f6rderung nicht vonn\u00f6ten ist, es wird eher auf die Qualit\u00e4t der Hingabe geachtet. Man kann da sehr sch\u00f6ne Aspekte der indischen Seelenhaltung wahrnehmen, die uns Westlern verschlossen sind, und alles Kopieren dieser Gesten wirkt eher peinlich. Es hat die Fremden in Indien schon immer ergriffen, wieviel Einfaches und Sch\u00f6nes m\u00f6glich ist unter Menschen und G\u00f6ttern, aber meist hat es nicht gereicht bei uns und ist in den Handlungen stecken geblieben. Nicht gereicht f\u00fcr den Punkt, auf den das alles hindeutet, bis auch der sich aufl\u00f6st im Nichts. Zu f\u00fcrchten sind ja letztendlich nur die Vorgaukeleien, so als w\u00e4re da jemand, der gar nicht da ist. Deswegen hilft es nichts, wenn man den Weg zu Shani und den G\u00f6ttern kennt, denn es hei\u00dft doch nur, dass man den Weg zu sich selbst noch nicht kennt. Ein paar Schritte weiter vom Dunkelfeld kommt man an Krishna vorbei, den alle lieben. Am Gitter um seinen Tempel herum h\u00e4ngen eine Menge kleiner Kleidchen aus teurem Material, die dem Marmorgott geh\u00f6ren und der jeden Tag h\u00fcbsch angezogen wird. So ist das, und die w\u00e4rmende Sonne tut gut im Vor\u00fcbergehen am Unma\u00df der Widerspr\u00fcche. Ich laufe zur Zeit r\u00fcckw\u00e4rts, so oft ich kann. Das soll gut sein f\u00fcr die Muskulatur, meinte mein Hausbesitzer, und als ich es ausprobiert habe, fand ich es erstaunlich angenehm. Schlie\u00dflich ist Samstag, und alles offen wie immer.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Der Samstag zeichnet sich hier dadurch aus, dass der Bazaar fast aus den N\u00e4hten platzt mit durchpilgernden, indischen Familien aus der rasant anwachsenden Middle Class, die alle ausnahmslos ein Smartphone in der Hand halten, um das vor\u00fcberziehende Leben, wie es halt so erscheint, festzuhalten. 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